Peking - Die chinesische Regierung hat US-Präsident Barack Obama vor einem Treffen mit dem Dalai Lama gewarnt. Es würde die politische Grundlage der Beziehungen "schwer untergraben", sagte der Vizeminister der Einheitsfront im Zentralkomitee, Zhu Weiqun, am Dienstag vor Journalisten in Peking. Er reagierte auf Berichte, dass Obama das religiöse Oberhaupt der Tibeter in den kommenden Wochen empfangen will. Ein solches Treffen würde "das Vertrauen und die Kooperation zwischen unseren beiden Ländern schädigen", sagte Zhu Weiqun. "Und wie hilfreich wäre das für die USA bei der Bewältigung der Finanzkrise?", fügte der Vizeminister hinzu.
China hoffe, das es nicht dazu komme, plane aber "entsprechende Maßnahmen", falls Obama seine Absicht wahr machen sollte, sagte Zhu Weiqun auf einer Pressekonferenz über die gerade beendeten ersten Gespräche zwischen Vertretern des Dalai Lama und der Einheitsfront seit fast 15 Monaten. Keine der beiden Seiten berichtete über greifbare Fortschritte, doch wies der Vizeminister darauf hin, dass die exiltibetischen Abgesandten die Gespräche fortsetzen wollten. Die beiden sind nach Indien zurückgekehrt und wollen zunächst den Dalai Lama und die exiltibetische Regierung über diese neunte Dialogrunde seit 2002 unterrichten.
Die Regierung in Peking betrachtet den Dalai Lama als Separatisten. Spekulationen über ein Treffen Obamas mit dem Dalai Lama bei dessen in den nächsten Monaten erwarteten US-Besuch hat das Präsidialamt offiziell nicht bestätigt.
Die Beziehungen beider Länder wurden zuletzt durch Pläne der US-Regierungbelastet, Waffen im Wert von 6,4 Milliarden Dollar an Taiwan zu verkaufen. China hat beteiligten Unternehmen mit Sanktionen gedroht. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.
anr/dpa/Reuters
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Irre ist Ihr Repertoir im taeglichen Bash,weiss doch kein USAmerikaner wieviele Dollars insgesammt im Umlauf sind und jemals gedruckt wurden. Zwischen den angesprochenen Verlautbarungen ueber die Hoehe der US TBond Holdings [...] mehr...
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