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02.02.2010
 

Chinesische Regierung

Peking warnt Obama vor Treffen mit Dalai Lama

Dalai Lama: China warnt Obama vor einem TreffenZur Großansicht
DDP

Dalai Lama: China warnt Obama vor einem Treffen

Scharfe Worte aus Peking: Ein Treffen von US-Präsident Obama mit dem Dalai Lama würde die Beziehungen zwischen China und den USA schwer beschädigen, warnt die chinesische Regierung und droht mit "Maßnahmen". Spekulationen zufolge will Obama das Oberhaupt der Tibeter in den nächsten Wochen treffen.

Peking - Die chinesische Regierung hat US-Präsident Barack Obama vor einem Treffen mit dem Dalai Lama gewarnt. Es würde die politische Grundlage der Beziehungen "schwer untergraben", sagte der Vizeminister der Einheitsfront im Zentralkomitee, Zhu Weiqun, am Dienstag vor Journalisten in Peking. Er reagierte auf Berichte, dass Obama das religiöse Oberhaupt der Tibeter in den kommenden Wochen empfangen will. Ein solches Treffen würde "das Vertrauen und die Kooperation zwischen unseren beiden Ländern schädigen", sagte Zhu Weiqun. "Und wie hilfreich wäre das für die USA bei der Bewältigung der Finanzkrise?", fügte der Vizeminister hinzu.

China hoffe, das es nicht dazu komme, plane aber "entsprechende Maßnahmen", falls Obama seine Absicht wahr machen sollte, sagte Zhu Weiqun auf einer Pressekonferenz über die gerade beendeten ersten Gespräche zwischen Vertretern des Dalai Lama und der Einheitsfront seit fast 15 Monaten. Keine der beiden Seiten berichtete über greifbare Fortschritte, doch wies der Vizeminister darauf hin, dass die exiltibetischen Abgesandten die Gespräche fortsetzen wollten. Die beiden sind nach Indien zurückgekehrt und wollen zunächst den Dalai Lama und die exiltibetische Regierung über diese neunte Dialogrunde seit 2002 unterrichten.

Die Regierung in Peking betrachtet den Dalai Lama als Separatisten. Spekulationen über ein Treffen Obamas mit dem Dalai Lama bei dessen in den nächsten Monaten erwarteten US-Besuch hat das Präsidialamt offiziell nicht bestätigt.

Die Beziehungen beider Länder wurden zuletzt durch Pläne der US-Regierungbelastet, Waffen im Wert von 6,4 Milliarden Dollar an Taiwan zu verkaufen. China hat beteiligten Unternehmen mit Sanktionen gedroht. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.

anr/dpa/Reuters

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insgesamt 1307 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
07.03.2010 von Gman: Kluge Kulis,

die den dämlichen und gierigen Westen gerade mit seinen eigenen Waffen schlägt. Wenn das bald geschafft ist, der Dolllar als Weltwährung pulverisiert ist und die chinesische Wirtschaft aufgrund ihrer Binnennachfrage sich selbst [...] mehr...

07.03.2010 von roswitha.lebbe: Punkt 2 der Aussage

Letzte Aussage ist unsinnig. Chinas Opposition bekommt Geld und das nennt man Entwicklungshilfe. China selbst benötigt die ca. 100 Millionen nicht, da geht es um ganz andere Dimensionen. Wer in vielen Ländern dieser Erde [...] mehr...

07.03.2010 von tao chatai:

Irre ist Ihr Repertoir im taeglichen Bash,weiss doch kein USAmerikaner wieviele Dollars insgesammt im Umlauf sind und jemals gedruckt wurden. Zwischen den angesprochenen Verlautbarungen ueber die Hoehe der US TBond Holdings [...] mehr...

07.03.2010 von eikfier: hat man doch seine Freude dran....

Kann man schon teilweise im Faust nachlesen, daß geschickt lancierte Propaganda genausowas Feines ist wie geschickt lancierte Indiskretionen, sofern es nicht beim Zauberlehrling endet: die Geister, die ich rief.... mehr...

06.03.2010 von Montanabear:

Und sie sind sehr stolz darauf. Nachdem sie einen großen Anteil ihrer Dollarobligationen an Japan verkauft hatten, hieß esin der Presse, daß Japan nun das größte Schuldenpaket der USA besitze. Sofort hat die chinesische [...] mehr...

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