New York - Das Terrorismusverfahren gegen eine pakistanische Wissenschaftlerin vor einem New Yorker Gericht ist mit einem Schuldspruch zu Ende gegangen. Das US-Bundesgericht sah es in seinem am Mittwoch ergangenen Urteil als erwiesen an, dass die in den USA ausgebildete Neurowissenschaftlerin Aafia Siddiqui versucht hatte, US-Soldaten in Afghanistan zu töten.
Siddiqui war im Juli 2008 in Afghanistan festgenommen und auf einer Polizeiwache verhört worden; dort habe sie versucht, anwesende US-Soldaten zu töten. Ein Strafmaß wurde noch nicht verhängt.
Die Verteidiger hatten vor Gericht geltend gemacht, dass die 37-jährige Pakistanerin geistig nicht zurechnungsfähig sei. Zudem stellten sie in Frage, dass ihre Mandantin bei dem Vorfall auf der Polizeiwache überhaupt einen Schuss abgefeuert habe. Siddiqui hatte den USA während des Verfahrens vorgeworfen, sie in einem Geheimgefängnis festgehalten zu haben. Wegen Zwischenrufen war sie des Gerichtssaals verwiesen worden.
Siddiqui stammt aus der pakistanischen Metropole Karatschi und hat am Massachusetts Institute of Technology, einer der renommiertesten Hochschulen in den USA, studiert. 2004 nahmen sie die US-Behörden auf eine Liste von Personen auf, die Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida unterhalten könnten.
hen/AFP
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Vorsicht!Für fundis sind alle anderen Ungläubige oder Häretiker - so auch für die Taliban. Sie kämpfen also gegen den Westen - natürlich - aber auch gegen die Afghanen, die sich nicht zu ihnen bekennen. mehr...
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