Laschkar Gah - Mit Flugblättern hatte die Nato die Zivilbevölkerung vor dem Angriff gewarnt. Hunderte Menschen machten sich bereits auf die Flucht. Augenzeugen berichteten aber, die Taliban hinderten die Bevölkerung an der Flucht. Die westlichen Verbündeten wollen die Taliban aus ihrer bisherigen Hochburg in der Gegend um die größte Stadt Mardscha in der Provinz Helmand vertreiben. Die Aufständischen hatten erbitterten Widerstand angekündigt. Es soll eine der größten Offensiven seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan werden.
Rund 80.000 Menschen wohnen in der Region um Mardscha. Dort stiegen dichte Rauchwolken auf und Maschinengewehrfeuer war zu hören. Zunächst war nichts über Tote und Verletzte bekannt. An den Kämpfen beteiligten sich am Dienstag rund 700 Nato-Soldaten, darunter afghanische, US-amerikanische und kanadische Truppen.
Man sei für eine Flüchtlingswelle aus Mardscha gerüstet, sagte der Zivilbeauftragte der Nato, Mark Sedwill. Für die Zeit nach der Offensive sei ein Programm zur Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen und zum Wiederaufbau der Regierungskontrolle vorbereitet. "Der Erfolg der Operation liegt nicht im Militärischen", sagte Sedwill. Die Bevölkerung solle die Vorzüge einer besseren Verwaltung, neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten und des Lebens unter den legitimen afghanischen Behörden spüren.
Der angekündigte Nato-Großeinsatz läuft unter dem Namen "Muschtarak", was so viel wie gemeinsam heißt, und ist eine der größten Militäraktionen seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes im Jahr 2001. Nach Nato-Angaben sollen insgesamt 15.000 Soldaten daran teilnehmen. Sie kommen aus Afghanistan, aus den USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich und Estland.
mmq/apn
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Wussten Sie nicht das wir wegen der Schulen da sind? Wir sinds Nato und Isaaf die Schulenaufbauer mehr...
Einfache Umkehrbarkeit muss erst bewiesen werden. Eine zu platte Annahme von soziokulturellen Thesen hatte zuletzt dem Kommunismus im Weg gestanden. mehr...
Der Umkehrschluss besagt, dass weniger Krieg durch die Abwahl der Selbigen die Folge wäre, als dann! mehr...
Ja eine rhetorische Frage, aber gerechtfertigt. Es waren ein paar "mehr" Terroristen, die das Land besetzt hatten und nach einem Abzug, ohne ausreichenden Eigenschutz der afghanischen Regierung selbst, dies auch [...] mehr...
Genauso wie Sie, versuchen auch unsere Politiker dem Volk weismachen wollen, warum junge deutsche Menschen in Uniform in Afghanistan sterben müssen. Kein Wunder dass daran niemand anbeißt. Lassen Sie sich, bitte, etwas besseres [...] mehr...
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