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09.02.2010
 

Wut über Sanktionsdrohung

Iraner attackieren italienische Botschaft

Sie warfen Steine und Eier: Rund hundert Iraner haben die italienische Botschaft in Teheran attackiert und vor dem Gebäude protestiert. Sie riefen "Tod Italien" und "Tod Berlusconi" - offenbar aus Protest gegen Italiens Sanktionsforderungen im Atomstreit mit Iran.

Rom - Italiens Außenminister Franco Frattini ist über die Vorgänge vor der italienischen Botschaft in Teheran empört: "Feindselig" nannte er die Demonstration von rund hundert Iranern, die offenbar versucht hatten, das Gebäude zu stürmen. Die Demonstranten bewarfen die Botschaft mit Steinen und Eiern und riefen "Tod Italien" und "Tod Berlusconi". Nur dank der Polizei sei größerer Schaden verhindert worden, sagte Frattini.

Anlass des Protests war offenbar die Ankündigung des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in der vergangenen Woche in Israel, die Wirtschaftsbeziehungen mit Iran einzuschränken und weitere Sanktionen wegen des Atomprogramms zu unterstützen. Italien ist seit langem größter Handelspartner Teherans in der EU.

Iranische Medien beschrieben den Vorfall vom Dienstag als eine friedliche Demonstration radikaler Studenten. Frattini sagte vor Journalisten, die Angreifer seien in Zivil gekleidet gewesen und "sehr wahrscheinlich" Angehörige der paramilitärischen Miliz. Ähnliche Vorfälle habe es an der französischen sowie der niederländischen Botschaft gegeben.

Im Außenministerium der Niederlande war einer Sprecherin zufolge nichts darüber bekannt, die französischen Behörden äußerten sich zunächst nicht dazu.

hen/Reuters/apd

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23.02.2010 von Michael Schnarch:

Das Geschäft wird derzeit nicht realisiert. Weder steht die Finanzierung noch will Österreich Konflikte mit den USA. mehr...

23.02.2010 von thesprotios: USA neue Fronten für den Weltfrieden

Das szenario ist schon längst auf Papier gedruckt meine Damen und Herren mit einem Militär Schlag der USA is in den Kommenden Jahren zu rechnen deshalb beeilt sich Iran mit der anreicherung der gantze Prozess geht darauf hinaus.. [...] mehr...

23.02.2010 von guylux: Österreich

Aber , aber , Herr Schnarch , das ist doch Peanuts gegenüber dem Riesenprojekt Österreichs ( 22 Billionen Euro ) mit dem Iran zwecks Öl-und Gasförderung . mehr...

23.02.2010 von Michael Schnarch:

Wer auf dem Misthaufen der eigenen unsäglich furchtbaren Geschichte sitzt, sollte bei der Beurteilung der Geschichte anderer Völker weniger arrogant sein. mehr...

23.02.2010 von Ben Yona Franklin:

Obama hat es verstanden ; es gibt nur eine Alternative fuer seine Presidentschaft.... "The United States warned Iran on Tuesday that "time and patience is running out" with its nuclear program, saying Tehran had [...] mehr...

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Uran und Atomwaffen

Uran

Uran eignet sich sowohl für die Energiegewinnung als auch für den Einsatz in Atomwaffen. Entscheidend ist der Grad der Anreicherung. Der Ausgangsstoff Uranerz besteht zu rund 99,3 Prozent aus Uran 238; das spaltbare Uran 235 macht nur etwa 0,7 Prozent aus. Für die Nutzung in Kernreaktoren muss der Anteil von Uran 235 auf drei bis fünf Prozent gesteigert werden, für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 85 Prozent notwendig.

Anreicherung

Einsatz in Atomwaffen


Irans Atomprogramm

Streit

AP
Iran unterzeichnete 1968 den Sperrvertrag für Atomwaffen . Dieser erlaubt die zivile Nutzung von Nuklearenergie und die dafür notwendige Forschung einschließlich der Urananreicherung .

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit Sitz in Wien kontrolliert die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags; sie erstellt regelmäßig Berichte über das iranische Atomprogramm .

Der Uno-Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1696 vom 31. Juli 2006 Iran erstmals aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen; Teheran weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag.

Als Vermittler tritt seit einigen Jahren auch die "EU-Troika" auf, bestehend aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Anlagen

Geschichte

Sanktionen

Nahost

Personen

Der Verhandlungspoker um die Urananreicherung





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