Kabul - Soldaten der Nato-Schutztruppe Isaf haben am Dienstag eine Gruppe Aufständischer im Osten Afghanistans entdeckt und einen Luftangriff angefordert. Bei der Militäraktion kamen nach Isaf-Angaben mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben. Bei den Opfern handele es sich um Extremisten, Zivilisten seien nicht zu Schaden gekommen.
Am Dienstag wurden zudem zwei Isaf-Soldaten getötet. Sie kamen bei der Großoffensive gegen die Taliban in der südafghanischen Provinz Helmand ums Leben. Die Isaf teilte am Mittwoch mit, ein Soldat sei am Vortag bei einem Feuergefecht gestorben. Ein weiterer Soldat sei ebenfalls am Dienstag bei einem Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen. Beide Soldaten seien an der Operation "Muschtarak" ("Gemeinsam") beteiligt gewesen.
Zur Nationalität der Opfer machte die Isaf keine Angaben. Bei der bislang größten Offensive gegen die Taliban seit dem Sturz ihres Regimes Ende 2001 gehen 15.000 afghanische und ausländische Soldaten gegen die Aufständischen in Helmand vor. Die größten ausländischen Kontingente stellen Amerikaner und Briten.
Am Mittwoch töteten die USA bei einem Luftangriff im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan mindestens drei Extremisten. Eine Drohne habe eine Rakete auf ein Dorf in der pakistanischen Region Nordwaziristan gefeuert, hieß es in pakistanischen Geheimdienstkreisen. Drei Männer seien zudem verletzt worden. Über die Identität der Extremisten wurde zunächst nichts bekannt. Die Drohne habe auf eine Stellung von Extremisten in dem bei Miranshah gelegenen Dorf Tapi gezielt.
Miranshah ist die wichtigste Stadt in der Region, einer Brutstätte der radikal-islamischen Taliban und der Extremistenorganisation al-Qaida. Es war bereits der zweite Angriff auf Tapi in dieser Woche.
Wenige Tage zuvor war nach US-Angaben der Taliban-Oberkommandeur Mullah Abdul Ghani Baradar in Pakistan gefasst worden. Der Militärchef sei bei einem gemeinsamen Einsatz der Geheimdienste beider Länder gefangen genommen worden.
hen/dpa/Reuters/apd
Auf anderen Social Networks posten:
Ich finde, dass die unmittelbare Nachkriegsdemokratie sehr viel besser war wie die heutige. Damals herrschte beispielsweise in Sachen Steuern das Prinzip, dass Steuern genau für die Gebiete verwendet werden, aus denen sie [...] mehr...
Denn die Sowjetunion konnte mühelos den römischen Weg – also die Besetzung des Landes mit Übermacht, der allmähliche Ausbau von Städten und Verwaltung und die Erdrückung jedes Widerstandes (den Weg den die Römer in Gallien, [...] mehr...
Ein Gegenpotential...? Nein, wozu auch? Wir haben genügend Potential, es zu überwinden, also schlicht und einfach zu wachsen und zu reifen. mehr...
Nein, die Droge BILD beherrscht uns dauernd, weil sie allgegenwärtig ist und wir kein wirksames Gegenpotential haben, oder kennen Sie eines? mehr...
ich bin kein amerikaner und einiges an amerika erscheint mir von weitem betrachtet auch recht absonderlich. da sind die monatelangen absurditäten im falle clinton/lewinsky, der inquisitorische eifer dieses herrn star, der [...] mehr...
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Ausland | RSS |
| alles zum Thema Afghanistan-Krieg | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH