Von Gregor Peter Schmitz, Washington
Washington - Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit einem ausgedehnten USA-Besuch das transatlantische Verhältnis fördern. Die Regierungschefin werde eine Einladung von US-Präsident Barack Obama zu einem "Nuclear Security Summit" in Washington am 12. und 13. April annehmen, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm SPIEGEL ONLINE.
Bei dem Treffen soll es um die Nichtweiterverbreitung und Sicherung von Atomwaffen und nuklearem Material gehen. Geladen sind Staatsmänner aus 43 Nationen, darunter alle führenden Atomwaffenstaaten. Im Anschluss an den Gipfel plant Merkel, mehrere Tage an weiteren Orten in den USA zu verbringen. Die Planung dafür steht noch nicht fest, im Gespräch ist unter anderem ein Abstecher nach Kalifornien.
Der ausgedehnte Besuch dürfte der Kanzlerin viele schöne Bilder bescheren, die von der Regierungskrise daheim ablenken können. Er fällt aber auch in eine schwierige Phase in den Beziehungen zwischen Europa und Amerika. Gerade hat Obama seine Teilnahme an einem EU-USA-Gipfel in Madrid im Mai abgesagt. Anders als seine Vorgänger habe er keine enge Beziehung zu irgendeinem Regierungschef in Europa aufgebaut, kritisiert das "Wall Street Journal".
Zur Abrüstungsthematik finden die Deutschen in Washington Gehör. Vor kurzem fand in Berlin eine Veranstaltung mit dem Titel "Welt ohne Atomwaffen" statt, an der unter anderem der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger und der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt teilnahmen.
Obama ist dieses Anliegen sehr wichtig: Er bemüht sich um einen neuen Abrüstungsvertrag mit Russland und hat die Vision einer atomwaffenfreien Welt wiederholt skizziert, etwa voriges Jahr in einer Rede in Prag. Erst am Donnerstag bekräftigte Vizepräsident Joe Biden die Entschlossenheit der US-Regierung, den Atomteststopp-Vertrag endlich zu ratifizieren.
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Frau Merkel hat ja in den USA in iher "historischen Rede" ja einen Nibelungen Eid geleistet, aus ewiger Dankbarkeit. Einen Freibrief im Sinne von "Wir folgen mit wehenden Fahnen!" mehr...
Die amerikanische Bevölkerung zeigt immerhin Humor. http://www.funnybumperz.com/political-bumper-stickers/be-nice-to-america-or-well-bring-democracy-to-your-country/ Bei den Militärausgaben der USA sicher ein [...] mehr...
Da haben Sie recht. Wird auch von Mitgliedern der Atlantik-Brücke ganz unverhohlen zugegeben: ---Zitat--- ... Arend Oetker beschrieb diese Lobbytätigkeit im Jahr 2002 folgendermaßen: „Die USA wird von 200 Familien regiert und [...] mehr...
Werden Sie mal konkret & geben ein Beispiel. Sie formulieren hier ja ziemlich weitgehende Thesen; wer lenkt die deutsche Politik (gestern und heute)? mehr...
Arm sind die Strippenzieher der Geschichte bestimmt nicht und nach einer öffentlichen Bühne sehnen sie sich auch nicht. Aber diese Strippenzieher gab es schon immer, auch als Deutschland noch ein Kaiserreich war, da bestimmten [...] mehr...
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