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10.03.2010
 

Ägypten

Sunnitischer Religionsgelehrter Scheich Tantawi tot

Verstorbener Scheich Tantawi (Bild von 2006): Oberhaupt des einflussreichsten IslaminstitutZur Großansicht
AFP

Verstorbener Scheich Tantawi (Bild von 2006): Oberhaupt des einflussreichsten Islaminstitut

Das Oberhaupt des einflussreichsten Islam-Instituts der Welt ist gestorben: Scheich Mohammed Said Tantawi erlitt bei einem Besuch in Saudi-Arabien einen Herzinfarkt. Der 82-Jährige war 14 Jahre lang Vorsitzender des Al-Azhar-Instituts in Kairo.

Kairo - Scheich Mohammed Said Tantawi, das Oberhaupt des einflussreichsten Islam-Instituts der Welt, ist gestorben. Ägyptische Staatsmedien berichteten am Mittwoch, der 82 Jahre alte Religionsgelehrte, habe während eines Besuches in Saudi-Arabien einem Herzinfarkt erlitten. Er starb kurz darauf in einem Militärkrankenhaus. Tantawi hatte sich in den vergangenen zehn Jahren durch seine von vielen Muslimen als zu liberal empfundenen Ansichten Feinde gemacht.

Unter Religionswissenschaftlern genoss er jedoch wegen seiner umfassenden Kenntnisse einen guten Ruf, obwohl auch viele Kollegen mit ihm nicht einer Meinung waren. Er wird auf Wunsch seiner Familie nicht in der Heimat, sondern auf einem berühmten Friedhof in der saudischen Pilgerstadt Medina beerdigt. Tantawi galt in Ägypten wegen seiner Nähe zu Präsident Husni Mubarak als "Mann der Regierung".

Der Geistliche aus der oberägyptischen Provinz Sohag war 1986 zum Mufti der Republik ernannt worden. Seit 1996 leitete er das Al-Azhar- Institut in Kairo. Das im 10. Jahrhundert gegründete Institut, zu dem auch eine islamische Universität gehört, ist die bedeutendste Institution des sunnitischen Islam, zu dem sich die Mehrheit der Muslime bekennt.

Tantawi der sich gegen Selbstmordattentate und für den Widerstand gegen die US-Besatzung im Irak ausgesprochen hatte, eckte bei seinen Landsleuten vor allem mit Kommentaren über die Bekleidungsvorschriften für muslimische Frauen an. 2003 brachte der Geistliche viele Ägypter gegen sich auf, als er erklärt, die französische Regierung habe das Recht, das Tragen von Kopftüchern in staatlichen Schulen zu verbieten. Im vergangenen Jahr löste er eine neue Kontroverse aus, als er eine Schülerin zwang, im Klassenraum ihren Gesichtsschleier abzunehmen.

anr/dpa/apn

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28.12.2009 von Rainer Helmbrecht:

Das ist ein Zirkelschluss. Die Unterdrückung der Frau, die Beschneidung von Mädchen, sind ein Mittel Männern Macht zu geben. Wenn es in Ihrer Religion dieses Ungleichgewicht gibt und Sie das auch Akzeptieren, dann kann es nur [...] mehr...

28.12.2009 von udo46: xxx

Nein! Viel schlimmer! Sie nennt ihre Bibel albern(!), nur weil ich als Atheist sie zitiert habe. ;-) Sie verstösst Ihre Bibel, weil ein Unreiner sie berührt hat. ;-) mehr...

28.12.2009 von udo46: xxx

Haben Sie schon mal versucht, mit einem Hund Schach zu spielen? Genauso vergeblich ist es, eine personifizierte Idee, die Sie Gott nennen, zu lieben. Das nenne ich geistigen Fetischismus. Und das ist auf Dauer sehr, sehr [...] mehr...

28.12.2009 von udo46: xxx

Ja, ja, das wissen wir. Nur findet das keine Stütze in der Bibel. Es zieht sich quer durchs ganze NT, dass kein Zweifel, aber auch nicht der Hauch eines Zweifels an seiner Gottessohnschaft besteht. Er war in keiner Phase [...] mehr...

28.12.2009 von alte unke:

Das Forum ist wirklich inspirierend - ich fühle mich jetzt dazu "inspiriert", mal nach den anerkannten Wunderheilungen von Lourdes zu suchen, um herauszufinden, um was es sich da im Einzelnen gehandelt hat. Kommt [...] mehr...

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