Washington - Die iranische Finanzbranche und den Energiesektor treffen: Das sind die Hauptziele der neuen US-Sanktionen. Präsident Barack Obama hat am Donnerstagabend die Strafmaßnahmen in Kraft gesetzt, um Teheran von der Entwicklung atomarer Waffen abzuschrecken. Obama hatte diese Sanktionen bereits vor einigen Wochen angekündigt Sie sollen vor allem Unternehmen bestraft werden, die Petroleumprodukte an Iran verkaufen und Finanzinstitute, die Geschäfte mit den iranischen Revolutionsgarden betreiben.
Es seien die härtesten Strafmaßnahmen, die der Kongress je gegen das Land verhängt habe, sagte Obama. "Es darf keinen Zweifel geben - die Vereinigten Staaten und die internationale Gemeinschaft sind entschlossen, Iran daran zu hindern, an Atomwaffen zu gelangen."
Er unterzeichnete damit ein Gesetz, das der Kongress in der vergangenen Woche mit überwältigender Mehrheit verabschiedet hatte. Es weitet bereits bestehende US-Sanktionen aus und "zielt ins Herz der Fähigkeit der iranischen Regierung, seine Nuklearprogramme zu entwickeln und zu finanzieren", sagte Obama.
Konkret sind folgende Schritte vorgesehen:
Die Sanktionen knüpfen an neue kürzlich beschlossene Uno-Strafmaßnahmen gegen Iran an. Auch die Europäische Union hatte in der vergangenen Woche im Atomstreit die Sanktionen gegen verschärft. Die Islamische Republik wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Iran bestreitet das.
kgp/dpa/Reuters
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Natürlich haben die Russen kommerzielle Interessen; was Gegenteiliges hab' ich auch nicht geschrieben... Aber nicht nur die Russen haben kommerzielle Interessen im Iran... China is now Iran's top trading partner [...] mehr...
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