Von Matthias Gebauer, John Goetz, Hans Hoyng, Susanne Koelbl, Marcel Rosenbach und Gregor Peter Schmitz
Die Mitglieder der Task Force 373 (mehr auf der Themenseite...) sind eine Truppe von US-Elitesoldaten wie den Navy Seals und Delta Forces. Sie erhalten ihre Befehle direkt aus dem Pentagon - sie scheren sich nicht um Befehlsketten der Afghanistan-Schutztruppe Isaf.
Ihre Mission ist das Ausschalten von Top-Taliban und Terroristen, tot oder lebendig. Ihre Einsätze werden seit Jahren mit großem Aufwand streng geheim gehalten. Nun sind sie erstmals von jedem nachzulesen.
Die Einsatzberichte lassen auch Rückschlüsse auf die bis heute streng geheime Feindesliste der Truppen zu. Es ist eine in Militärkreisen nüchtern als "Joint Prioritized Effects List" (JPEL) bezeichnete Liste von Taliban, Drogenbaronen, Bombenbauern und al-Qaida-Mitgliedern - geordnet nach Vorgangsnummern und Prioritätsstufen. Oft wird den Jägern überlassen, ob sie die Zielpersonen festsetzen oder töten.
Aus Tausenden Berichten lassen sich 84 Berichte über JPEL-Aktionen herausfiltern. Dass es im Afghanistan-Krieg zu gezielten Tötungen gekommen ist, gilt unter Experten als Tatsache. Doch kein Spitzenmilitär will darüber reden. Nun wird öffentlich, was Kommandoeinheiten wie diese Task Force in Afghanistan Nacht für Nacht anrichten - und was dabei schiefläuft.
So findet sich in einer Meldung vom 17. Juni 2007 gleich im zweiten Satz die Mahnung, diese Operation der Task Force 373 müsse dringend geheim gehalten werden. Details über die Mission dürften nicht an andere Nationen innerhalb der Isaf-Streitkräfte weitergegeben werden.
Ziel war, den prominenten al-Qaida-Funktionär Abu Laith al-Libi gezielt zu töten. Das Sonderkommando hatte seit Tagen eine Koranschule beobachtet, in der die Männer den Spitzenterroristen und mehrere Getreue vermuteten. Doch nach dem Einschlag von fünf US-Raketen fanden die Bodentruppen statt al-Libi sechs tote Kinder in den Trümmern der Koranschule. Ein weiteres schwer verletztes Kind konnte nicht mehr gerettet werden.
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ich ebenfalls jeden einzelnden Toten in den leider zahllosen Kriegen auf dieser Welt, und erst recht in denen die wir schon wieder mitverantworten oder in denen wir gar mitmischen finde ... Eines müssen Sie bedenken: In [...] mehr...
Dass IHre Neocon Freunde wie Joshua Kuracev vom weekly standard da anere anscihten ahben ist mir bekannt. HIer geht es aber lediglich um die Tatsache daß laut UNICEF in modernen Kriegen auf 9 tote Zivilisten 1 toter Soldat [...] mehr...
Oh pardon wegen der "Stereotypen": Hier eine Übersicht über die ausgewogene Arbeit des Autor Ihrer Quelle Marc Herold: http://pubpages.unh.edu/~mwherold/ mehr...
Sie langweilen mit Ihren Stereotypen. Es geht um einen Aufsatz der dort nur in Deutsch veröffentlicht wurde. "Nachfolgende Informationen in deutscher und englischer Sprache. Die Original-Pressemitteilung der Universität [...] mehr...
Bei UNICEF? Sie träumen und können nicht lesen. mehr...
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