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28.07.2010
 

Kriegsdrohungen zum Trotz

USA und Südkorea beenden Manöver ohne Zwischenfälle

Flugzeugträger USS George Washington: 8000 Soldaten, 200 Flugzeuge im EinsatzZur Großansicht
AP

Flugzeugträger USS George Washington: 8000 Soldaten, 200 Flugzeuge im Einsatz

Nordkorea hatte mit Krieg gedroht - doch die USA und Südkorea führten ihr gemeinsames Manöver trotzdem durch. 8000 Soldaten beider Länder sowie 20 Schiffe und U-Boote waren im japanischen Meer im Einsatz, besondere Zwischenfälle blieben aus.

Seoul - Die US-Streitkräfte haben ihr von Nordkorea als Provokation kritisiertes Großmanöver im Japanischen Meer mit Einheiten Südkoreas beendet. Im Konflikt um ein versenktes südkoreanisches Kriegsschiff galten die viertägigen Marine- und Luftwaffenübungen als militärische Machtdemonstration gegenüber dem kommunistischen Regime in Pjöngjang. Durch das Manöver "Unbezwingbarer Geist" hätten beide Seiten "eine starke Warnung an Nordkorea senden können, dass sein aggressives Verhalten nicht vergeben wird", wurde der südkoreanische Konteradmiral Kim Kyung Sik von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert.

An dem Manöver nahmen nach Militärangaben etwa 8000 Soldaten beider Länder, 20 Kriegsschiffe und U-Boote, darunter der Flugzeugträger "USS George Washington", und rund 200 Flugzeugen teil. Besondere Zwischenfälle wurden während des Manövers nicht gemeldet. Nordkorea hatte vor Beginn der Übungen mit einem "heiligen Krieg der Vergeltung" und dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Das Land hatte bereits früher den Einsatz von Nuklearsprengköpfen angedroht. Gemeinsame Manöver der USA mit Südkorea kritisiert es regelmäßig als Vorspiel eines Angriffs.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich seit dem Untergang der südkoreanischen Korvette "Cheonan" zugespitzt. Südkorea macht Nordkorea für den Vorfall verantwortlich, bei dem im März 46 Seeleute getötet wurden. Ein nordkoreanisches U-Boot soll das Schiff vor der Westküste Südkoreas mit einem Torpedo angegriffen haben. Nordkorea weist jede Schuldzuweisung von sich.

Die USA und ihr Bündnispartner planen in den kommenden Monaten weitere zusätzliche Manöver vor der Ost- und Westküste Südkoreas. China hatte wiederholt das Vorhaben der beiden Länder kritisiert, auch im Gelben Meer gemeinsame Manöver zu veranstalten.

luk/dpa

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02.12.2010 von ray4901: Das ist bis zum heutigen Tag so

Das ist bis zum heutigen Tag so: mal machen die "Westmächte" nichts, wenn sie was tun sollten, mal starten sie einen imperialistischen Angriffskrieg, wenn sie stillhalten sollten. Ihre Vergleiche sind Klasse, [...] mehr...

02.12.2010 von ray4901: mit Nordkorea

Interessant, wie damals im Churchill Strang, gell! Aber mit Nordkorea konnte und kann man wirklich nicht ernsthaft verhandeln oder doch? mehr...

02.12.2010 von oliver twist aka maga:

Sie wollen allen Ernstes das Münchner Abkommen mit dem Hitler-Stalin-Pakt gleichsetzen? Oder die Nicht-Intervention der Entente-Mächte in den spanischen Bürgerkrieg, übrigens eine sehr vernünftige Haltung von London und Paris. [...] mehr...

02.12.2010 von Nihil novi:

Man kann Menschen auch bewusst hungern lassen oder ihnen Hilfe bei Krankheit verweigern. Ich glaube, die Zarenfamilie steht auf Platz Eins ihrer Hitliste. Glaub ich halt, so wie sie was glauben. mehr...

01.12.2010 von glücklicher südtiroler: Hilfen....

Natürlich muß man die US- und englische Unterstützung für die hart kämpfende Rote Armee erwähnen; besonders wichtig waren bsw. die Funkgeräte; die die Wirksamkeit und das Zusammenspiel der Truppenteile der Roten Armee [...] mehr...

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