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20.08.2010
 

Clintons Rede im Wortlaut

"Wir werden auf weitere Hürden stoßen"

Clinton mit dem US-Nahostbeauftragten Mitchell: "Die Feinde des Friedens besiegen"Zur Großansicht
REUTERS

Clinton mit dem US-Nahostbeauftragten Mitchell: "Die Feinde des Friedens besiegen"

Die Friedensgespräche im Nahen Osten werden wiederbelebt - mit dieser guten Nachricht trat US-Außenministerin Hillary Clinton vor die Kameras. Bei SPIEGEL ONLINE lesen Sie Auszüge aus ihrer Rede.

"Seit der Amtsübernahme dieser Regierung haben wir mit den Israelis, den Palästinensern und internationalen Partnern daran gearbeitet, das Anliegen eines umfassenden Nahostfriedens voranzutreiben, unter anderem eine Zwei-Staaten-Lösung, die Sicherheit und Würde für Israelis und Palästinenser gewährleistet. (…)

Nach indirekten Gesprächen und Konsultationen mit beiden Seiten habe ich im Namen der US-Regierung den israelischen Regierungschef Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas eingeladen, sich am 2. September in Washington zu treffen, um direkte Gespräche zur Lösung aller Fragen des endgültigen Status in Gang zu bringen, Gespräche, von denen wir glauben, dass sie innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden können. (...)

Während wir voranschreiten, ist es wichtig, dass Handlungen aller Beteiligten unsere Anstrengungen fördern, nicht behindern. Es hat in der Vergangenheit Schwierigkeiten gegeben, es werden Schwierigkeiten vor uns liegen. Zweifellos werden wir auf weitere Hürden stoßen.

Die Feinde eines Friedens werden weiterhin versuchen, uns zu besiegen und diese Gespräche zum Scheitern zu bringen. Aber ich rufe alle Beteiligten auf durchzuhalten und sich auch in schwierigen Zeiten vorwärts zu bewegen und weiter daran zu arbeiten, einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Region zu erreichen.

Und, wie wir schon zuvor gesagt haben, sollten diese Verhandlungen ohne Vorbedingungen stattfinden und von gutem Willen und der Entschlossenheit geprägt sein, ihnen zu einem Erfolg zu verhelfen, der allen Menschen in der Region eine bessere Zukunft bringen wird."

dpa

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