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31.08.2010
 

Afghanistan

Fünf Nato-Soldaten sterben bei Anschlägen

Blutige Anschläge im Osten Afghanistans: Fünf Nato-Soldaten - darunter vier US-Soldaten - sind bei Explosionen von Sprengsätzen ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der in diesem Monat am Hindukusch getöteten ausländischen Soldaten auf 68.

Kabul - Den Tod der vier US-Soldaten teilte ein Sprecher der Nato-geführten internationalen Schutztruppe Isaf mit. Ein fünfter ausländischer Soldat starb den Angaben zufolge bereits am Vortag im Süden des Landes.

Damit stieg die Zahl der getöteten Nato-Soldaten seit Freitag vergangener Woche auf 22, darunter sind 21 Soldaten aus den USA. Allein am Montag waren im Süden des Landes bei zwei Sprengstoffanschlägen sieben US-Soldaten ums Leben gekommen.

Die Zahl der Angriffe Aufständischer auf die internationalen Truppen in Afghanistan nimmt immer weiter zu: Laut der Zählung des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org verloren seit Jahresbeginn mindestens 478 ausländische Einsatzkräfte ihr Leben. Der Juni war mit 102 Toten der bislang verlustreichste Monat für die Truppen seit Einsatzbeginn Ende 2001. Im August starben bislang 68 Soldaten.

Derzeit sind am Hindukusch mehr als 140.000 ausländische Soldaten im Einsatz, mehr als zwei Drittel von ihnen sind US-Soldaten.

anr/dpa/AFP

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16.12.2010 von LondoMollari: So empörend ...

ich ebenfalls jeden einzelnden Toten in den leider zahllosen Kriegen auf dieser Welt, und erst recht in denen die wir schon wieder mitverantworten oder in denen wir gar mitmischen finde ... Eines müssen Sie bedenken: In [...] mehr...

16.12.2010 von werner thurner: Generierung von Terrorismus

Dass IHre Neocon Freunde wie Joshua Kuracev vom weekly standard da anere anscihten ahben ist mir bekannt. HIer geht es aber lediglich um die Tatsache daß laut UNICEF in modernen Kriegen auf 9 tote Zivilisten 1 toter Soldat [...] mehr...

16.12.2010 von Michael Schnarch:

Oh pardon wegen der "Stereotypen": Hier eine Übersicht über die ausgewogene Arbeit des Autor Ihrer Quelle Marc Herold: http://pubpages.unh.edu/~mwherold/ mehr...

16.12.2010 von werner thurner:

Sie langweilen mit Ihren Stereotypen. Es geht um einen Aufsatz der dort nur in Deutsch veröffentlicht wurde. "Nachfolgende Informationen in deutscher und englischer Sprache. Die Original-Pressemitteilung der Universität [...] mehr...

16.12.2010 von werner thurner:

Bei UNICEF? Sie träumen und können nicht lesen. mehr...

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Die Positionen der Parteien zum Afghanistan-Einsatz

CDU/CSU: Abzugsdatum offen lassen

REUTERS
Für die Union ist klar, dass der Einsatz der Bundeswehr fortgeführt werden soll. "Dieses Mandat ist über jeden vernünftigen völkerrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Zweifel erhaben", erklärte CDU-Chefin Angela Merkel. Forderungen nach einem sofortigen Rückzug aus Afghanistan nannte sie "unverantwortlich".

Sie warnte vor "unabsehbaren" Folgen für die Sicherheit der Deutschen und ihrer Verbündeten; Folgen, die "weit verheerender wären" als jene der Anschläge vom 11. September 2001. Zudem würde Afghanistan "in Chaos und Anarchie versinken".

Mit Blick auf den deutschen Einsatz betont die Union, es könne "keinen zivilen Aufbau ohne eine militärische Absicherung geben". Die Union will den Afghanistan-Einsatz zeitlich nicht konkret begrenzen. "Die internationale Gemeinschaft wird ihre militärische Präsenz so lange aufrechterhalten, wie es nötig ist, nicht länger, aber auch nicht kürzer", erklärte Merkel. Es müsse mit der afghanischen Regierung eine "Übergabe in Verantwortung" geben.

SPD: Klare Abzugsperspektive

FDP: Mehr Tempo für Eigenverantwortung

Grüne: Strategiewechsel zu mehr zivilem Engagement

Linke: Soldaten raus aus Afghanistan




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