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01.09.2010
 

Nahost-Gipfel in Washington

Mission Gesicht wahren

Aus Washington berichtet Juliane von Mittelstaedt

Politiker Clinton, Netanjahu in Washington: Wie viel Druck kommt von den USA?Zur Großansicht
DPA

Politiker Clinton, Netanjahu in Washington: Wie viel Druck kommt von den USA?

In Washington beginnen neue Nahost-Friedensgespräche - noch nie waren die Erwartungen so gering, die Protagonisten so unterschiedlich. Gerade das ist eine Chance für die Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Wer will was beim Gipfeltreffen? SPIEGEL ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen.

Ist Frieden im Nahen Osten möglich? Israelis, Palästinenser und internationale Vermittler, vor allem aus den USA, starten einen neuen Versuch. Und noch nie waren die Erwartungen niedriger als diesmal. Wenn Hillary Clinton am Donnerstag feierlich die neuen Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern eröffnet, dann stehen sich zwei Männer gegenüber, die sich nicht trauen, die sich aber in einem ähnlich sind: Sie haben sich mit dem Status quo aus Ruhe plus Wirtschaftswachstum gut arrangiert.

Benjamin Netanjahu und Mahmud Abbas - eine Traumkoalition für den Frieden sieht anders aus. Der eine führt ein Regierungsbündnis aus bekennenden Siedlern und Araberhassern, der andere regiert nur 60 Prozent seines Volkes und hat seinen Rücktritt bereits angekündigt.

Was ist also zu erwarten von den Gesprächen in Washington? SPIEGEL ONLINE analysiert Chancen und Risiken - die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Friedensprozess:

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insgesamt 45 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
03.09.2010 von mbockstette: Raketen für den Frieden

Und die der Operation "gegossenes Blei" vorausgegangenen jahrelangen Raketenangriffe der Hamas aus dem Gazastreifen heraus auf Israel waren dann bestimmt Teil der Bemühungen einen Abzug Israels von den Golanhöhen zu [...] mehr...

02.09.2010 von mbockstette: In Blut ertränken

Die Anschläge wurden von jener palästinensischen Organisation ausgeführt, welche die 11-er Gruppe anführt, nämlich der Hamas. Die Hamas führt grundsätzlich immer dann Anschläge bzw. Selbstmordattentate durch, wenn [...] mehr...

02.09.2010 von fatih_sultan_mehmet: Nein.

Das ist schlicht falsch, was Sie hier behaupten. Derlei hat bspw. bei den im Vorfeld des letzten Gaza-Feldzugs von der Türkei moderierten Gesprächen überhaupt keine Rolle gespielt. Sämtliche Hindernisse waren aus dem Weg [...] mehr...

02.09.2010 von Gandhi: Ich glaube kaum,

dass Shas, Rabbi Jossef oder die Siedler sich ueber Ihre Verharmlosung freuen. Denen ist es ernst, ganau so wie es Lieberman ernst ist. Der Grund fuer die so umfassende Koalition in Israel liegt ja in der Zersplittertheit [...] mehr...

02.09.2010 von Axel Warburg: .

das würde nur dann stimmen, wenn Raketen zu verbalen Blasen umdefiniert würden. Allerdings ist der verbale Knall, den iranische Raketen von Hisbollah-Abschussrampen abgefeuert verursachen etwas laut und manchmal tödlich. [...] mehr...

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Knackpunkte der Nahost-Gespräche

Sicherheit

DPA
Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

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