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02.09.2010
 

Nahost-Friedensgespräche

Israelis und Palästinenser vereinbaren zweite Runde

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dpa

Israel und die palästinensische Regierung werden ihre direkten Friedensverhandlungen fortsetzen - das teilte der US-Sondergesandte George Mitchell nach Abschluss der ersten Gesprächsrunde in Washington mit. Das nächste Treffen ist für Mitte September geplant.

Hamburg/Washington - Es ist ein kleiner Erfolg: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben sich bei ihrem Treffen in Washington auf die aktive Fortführung des Friedensprozesses geeinigt. Die beiden Politiker hätten vereinbart, ihre Verhandlungen bei einem Spitzentreffen am 14. und 15. September im Nahen Osten fortzusetzen, sagte der US-Sondergesandte George Mitchell in Washington.

Danach wollten sie im Abstand von zwei Wochen zusammenkommen, um über eine Lösung jener Streifragen zu beraten, die bislang einem Friedensabkommen im Wege stehen, hieß es.

Netanjahu und Abbas hatten ihre direkten Verhandlungen am Donnerstag nach 20 Monaten Pause unter Vermittlung der USA wieder aufgenommen. Nach einer ersten Gesprächsrunde, an der auch ihre Berater sowie US-Außenministerin Hillary Clinton teilgenommen hatten, zogen sich die beiden nach US-Angaben zu einem Vier-Augen-Gespräch zurück. Daran nähmen weder Dolmetscher noch Schriftführer teil, hieß es im State Department. Das Treffen diene der Vertrauensbildung.

Mitchell bezeichnete die ersten Gesprächsrunden als "ausführlich und produktiv". Abbas und Netanjahu hätten darin ihre Absicht erklärt, die Verhandlungen "mit gutem Willen und Zielstrebigkeit" weiterzuführen, sagte Mitchell. Im Grundsatz hätten beide ihre Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung bekräftigt, welche die Einrichtung eines palästinensischen Staats vorsieht.

flo/AFP/apn

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Knackpunkte der Nahost-Gespräche

Sicherheit

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Israel betont, es werde keinen Palästinenserstaat geben, solange die Sicherheit des jüdischen Staates nicht garantiert sei. Obwohl es in den vergangenen Jahren kaum noch Selbstmordanschläge palästinensischer Terroristen gibt, fühlen sich die Israelis bedroht.

Die israelischen Grenzstädte werden immer wieder von Raketen der radikalislamischen Hamas beschossen. Schlagen diese Geschosse auf israelischer Seite ein, kommt es regelmäßig zu Vergeltungsschlägen auf palästinensischem Gebiet. Die Palästinenser machen ihrerseits Angriffe durch das israelische Militär geltend.

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