15. Oktober 2004, 07:51 Uhr

Weltweite Umfrage

Alliierte gegen Bush

Die Wähler in den wichtigsten den USA nahe stehenden Ländern sind sich einig: US-Präsident Bush gehört abgewählt. Bei Umfragen in zehn Nationen fällten die Bürger ein vernichtendes Urteil über den mächtigsten Mann der Welt.

Kerry und Bush: Große Sympathien für den Herausforderer
AP

Kerry und Bush: Große Sympathien für den Herausforderer

London - Mit großem Abstand hätten sich Wähler in acht Ländern - Australien, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Japan, Mexiko, Spanien und Südkorea - für eine Wahl John Kerrys am 2. November ausgesprochen, berichtet heute die britische Tageszeitung "Guardian". Im Schnitt aller zehn Länder hätten sich 54 Prozent für Kerry und nur 27 Prozent für George W. Bush ausgesprochen.

Die Briten würden, könnten sie denn, bei der US-Präsidentschaftswahl zu 50 Prozent für Kerry stimmen - Bush käme im Königreich nur auf 22 Prozent. Auf die größte Ablehnung stößt der Republikaner in Frankreich. Hier würden gar 72 Prozent der Befragten Kerry Bush vorziehen. Lediglich in zwei Ländern - Israel und Russland - habe die Präferenz der Befragten bei Bush gelegen.

An der Umfrage beteiligten sich die französische Zeitung "Le Monde", die japanische "Asahi Shimbun", die kanadische Zeitung "La Presse", der "Sydney Morning Herald" in Australien und der britische "Guardian".


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