Einsatz in der Ägäis Grenzschützer retten Hunderte Flüchtlinge vor dem Ertrinken

In der Ägäis sind mehr als 400 Flüchtlinge auf dem Weg nach Griechenland in Sicherheit gebracht worden. Auch die deutsche Marine war an einem Hilfseinsatz beteiligt.


Die griechische Küstenwache und die europäische Grenzschutzagentur Frontex haben binnen 24 Stunden mehr als 400 Flüchtlinge in der Ägäis gerettet.

Die Migranten kamen aus der Türkei und wurden zwischen der türkischen Küste und mehreren griechischen Inseln in Sicherheit gebracht, teilte die griechische Küstenwache mit. Die Boote waren gekentert oder kurz davor zu kentern, sagte ein Offizier der Küstenwache.

Hunderte weitere Migranten konnten aus eigener Kraft Griechenland in Schlauch- und kleinen Holzbooten erreichen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) kamen in diesem Jahr bis zum 3. März bereits knapp 130.000 Migranten aus der Türkei in Griechenland an.

Nach Mitteilung der Bundeswehr rettete die deutsche Korvette "Ludwigshafen am Rhein" am Sonntag 121 Flüchtlinge aus Seenot. Sie waren auf einem Schlauchboot unterwegs, das anschließend versenkt wurde.

Insgesamt hat die Deutsche Marine damit laut Bundeswehr seit Anfang Mai vergangenen Jahres fast 12.000 Menschen im Mittelmeer aus Seenot gerettet.

sms/dpa

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