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Ägypten-Minutenprotokoll: Tag der Straßenschlachten

Es war ein Tag der Straßenschlachten zwischen Gegnern und Getreuen des Mubarak-Regimes: Nach offiziellen Angaben forderten sie mehr als 600 Verletzte, drei Menschen starben. Die Opposition hält trotz der Aufforderung der Armee zum Abzug immer noch den Tahrir-Platz besetzt. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.

+++ Molotow-Cocktails setzen Haus in Brand +++

[0.40] Ein an dem umkämpften Tahrir-Platz gelegenes Haus hat Feuer gefangen. Noch immer werfen Demonstranten und Mubarak-Anhänger mit Steinen und Brandsätzen. Die Regimetreuen sind zwischenzeitlich - verschanzt hinter Metallschildern - näher an die Mubarak-Gegner herangekommen.

+++ Bis zu 2000 Demonstranten verharren auf dem Tahrir-Platz +++

[0.00] Der Protest hält auch mitten in der Nacht an: Noch immer halten bis zu 2000 Demonstranten die Platzmitte besetzt. Von den umliegenden Häusern und Brücken versuchen die Regimetreuen, die Mubarak-Gegner hinter den Barrikaden mit Molotow-Cocktails zu treffen.

+++ Gegner belauern sich +++

[22.55] Die gegnerischen Parteien stehen sich weiter auf dem Tahrir-Platz gegenüber. Die Regierungsgegner haben mehrere Reihen Barrikaden zu ihrem Schutz errichtet.

+++ Zahl der Toten steigt auf drei +++

[22.34] Bei den gewaltsamen Unruhen in Ägypten ist die Zahl der Toten nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf drei gestiegen. Mehr als 600 Menschen wurden nach offiziellen Angaben zudem verletzt. Ein Arzt aus einem Kairoer Krankenhaus sprach nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters von 1500 Verletzten.

+++ Hacker brüsten sich mit Angriff auf ägyptische Regierungsseiten +++

[22.18] Eine Gruppe Hacker hat nach eigenen Angaben die Websites der ägyptischen Regierung angegriffen. Die Verbindungen zu den Seiten seien gekappt worden, kurz nachdem der seit Freitag unterbrochene Zugang zum Internet in Ägypten wieder verfügbar war. In einem von einer Gruppe mit dem Namen "Anonymus" betriebenen Online-Forum wurden die Teilnehmer aufgerufen, die Websites des ägyptischen Informationsministeriums und der Regierungspartei NDP anzugreifen. Keine von beiden war am Mittwochnachmittag (Ortszeit) von New York aus zu erreichen.

+++ Kämpfe am Tahrir-Platz gehen weiter +++

[22.00] Rund um den Platz kommt noch immer zu schweren Auseinandersetzungen, berichtet Jack Shenker vom britischen "Guardian". Molotow-Cocktails werden von den Dächern der umliegenden Häuser geworfen. Die Regierungsgegner harren weiter auf dem Platz aus. Immer wieder halt das Echo von Schüssen durch die Nacht.

+++ Reporter ohne Grenzen berichten von Attacken auf Journalisten +++

[21.56] Bei den Straßenschlachten im Zentrum von Kairo haben Anhänger Mubaraks auch ausländische Journalisten angegriffen. Wie die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) mitteilte, wurden mehrere Berichterstatter geschlagen und ihrer Ausrüstung beraubt. Betroffen seien Mitarbeiter von Sendern wie BBC, al-Dschasira, CNN, al-Arabija und ABC News. Auch Polizisten sollen zu den Tätern gehört haben. ROG-Generalsekretär Jean-François Julliard bezeichnete die Angriffe als schockierend und forderte eine entschlossene Reaktion des Auslands. "Diese Angriffe scheinen Racheakte gegen internationale Medien zu sein, die die Forderungen der Demonstranten nach einem Rücktritt Mubaraks übermitteln", sagte der Franzose.

+++ Facebook-Aktivist verhaftet +++

[21.25] Ein ägyptischer Facebook-Aktivist und Anführer der Gruppe "Jugendbewegung des 6. April" wurde in Kairo verhaftet. Dies teilten Freunde des Verhafteten der Website Wired.com mit. Die Bewegung ist eine Facebook-Gruppe, gegründet zu dem Zweck, die Arbeiter aus Mahalla al-Kubra in Ägypten bei ihrem Streik am 6. April 2008 zu unterstützen. Sie setzt sich vor allem für freie Meinungsäußerung und Kritik an Vetternwirtschaft ein.

+++ Erneut hallen Schüsse über den Tahrir-Platz +++

[21.19] Minutenlang hallen wieder Schüsse über den Tahrir-Platz, sie kommen von verschiedenen Enden des riesigen Areals, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer. Ob die Armee feuert, ist nicht klar auszumachen. Noch immer befinden sich auf dem Platz Tausende Regime-Gegner, die sofort Anti-Mubarak-Parolen rufen.

+++ Vize-Präsident: Ende der Demonstrationen Bedingung für Dialog +++

[21.15] Der ägyptische Vizepräsident Omar Suleiman hat ein Ende der regierungskritischen Demonstrationen als Vorbedingung für einen Dialog mit der Opposition bezeichnet. Die Demonstranten müssten dem Aufruf der Armee Folge leisten, die Ausgangssperre zu achten und nach Hause zu gehen, wurde Suleiman von der amtlichen Nachrichtenagentur Mena zitiert.

+++ Regierung spricht von über 600 Verletzten +++

[21.12] Die ägyptische Regierung hat die Zahl der bei den Unruhen Verletzten nach oben korrigiert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden 611 Menschen verletzt. Al-Dschasira berichtete unter Berufung auf Augenzeugenberichte zudem von drei Toten. Nach offiziellen Angaben gab es nur einen Toten. Ein Soldat sei von einer Brücke in den Tod gestürzt.

+++ Ausschreitungen verlagern sich in die Nebenstraßen +++

[20.55] Der bisherige Mittelpunkt der Demonstrationen, der Tahrir-Platz, leert sich zusehends. Stattdessen verlagern sich die Zusammenstöße in die Nebenstraßen, berichten Augenzeugen via Twitter. Der Platz ist weiter in den Händen der Mubarak-Gegner.

+++ Es fallen weiter Schüsse, Regimegegner wehren sich mit Lasern +++

[20.28] Die Lage im Zentrum Kairos scheint sich zu beruhigen, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer. Allerdings fallen weiter regelmäßig Schüsse. Auf al-Dschasira berichtet ein Augenzeuge, die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz wehrten sich mit Laserpointern gegen Angriffe. Sie versuchen, Mubarak-Unterstützer, die sie von Hausdächern mit Molotow-Cocktails bewerfen, zu blenden.

+++ Neue Zusammenstöße im Stadtviertel Muhandissin +++

[20.15] Al-Dschasira meldet in einem Spruchband am Bildschirmrand neue Zusammenstöße im Kairoer Stadtviertel Muhandissin. Demnach sind Mubarak-Gegner und -Unterstützer erneut aufeinandergetroffen. Es sollen auch Schüsse gefallen sein.

+++ Demonstranten sollen Tahrir-Platz räumen +++

[20.06] Im ägyptischen Staatsfernsehen wurden alle Demonstranten aufgefordert, den Tharir-Platz zu verlassen. Das berichten übereinstimmend al-Dschasira, CNN und die Nachrichtenagentur AP.

+++ Organisation für Menschenrechte fordert Militäreinsatz +++

[19.46] Menschenrechtler fordern das Eingreifen der Armee, um die Regimegegner zu schützen. Die Ägyptische Organisation für Menschenrechte (EOHR) verlangt in einer Stellungnahme am Mittwochabend, dass "die Armee unverzüglich eingreift, um die Angriffe auf die Protestierenden zu stoppen und deren Leben zu retten". Es seien Menschen angegriffen worden, die von ihrem legitimen Recht auf friedichen Protest Gebrauch gemacht haben.

+++ Diktator oder kein Diktator? +++

[19.38] Bei der Pressekonferenz danach gefragt, ob US-Präsident Obama Mubarak als einen Diktator bezeichnen würde, antwortet der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs: "Die Regierung ist der Meinung, dass Präsident Mubarak nun eine Chance hat, der Welt zu zeigen, wer er ist, in dem er mit dem Wandel beginnt, den sein Land so dringend braucht."

+++ Obama: Die Zeit für einen Wandel ist gekommen +++

[19.30] Das Weiße Haus hat sich zu den Unruhen in Ägypten geäußert. Es sei klar, dass die Ägypter jetzt unverzüglich Fortschritt und Wandel erleben müssten. "Präsident Obama hat Präsident Mubarak verdeutlicht, dass die Zeit für einen Wandel gekommen ist", sagte der Sprecher der US-Regierung, Robert Gibbs. Man plane zudem für jede denkbare Entwicklung in Ägypten.

+++ Hilfe für Verletzte angefordert +++

[19.06] Auf al-Dschasira ruft der bekannte TV-Prediger Jusuf al-Qaradawi die Kairoer Bevölkerung dazu auf, zum Tahrir-Platz zu gehen, um die Verwundeten zu versorgen. Es gebe zahlreiche Menschen mit Knochenbrüchen. Der Sender berichtet weiter, es gebe sehr viele Verletzte auf dem Tahrir-Platz, unter ihnen Schwerverletzte. Auch über Twitter suchen Aktivisten Freiwillige, die in Krankenhäusern aushelfen.

+++ "Traurig und beschämend" ++++

[19.00] Der mehrfache Pulitzer-Preis-Gewinner Nicholas Kristof von der "New York Times" beschreibt die Aggressivität der Mubarak-Anhänger in seinem Blog. Sie seien in Bussen herangekarrt worden und alle bewaffnet gewesen: mit Macheten, scharfen Rasierklingen, Baseballschlägern und Steinen. Er habe keine spontanen Proteste der Regimeanhänger erlebt, sondern gut organisierte Gruppen. Kristof glaubt, sie seien losgelassen worden, "um Journalisten zu jagen, pro-demokratische Kräfte einzuschüchtern und vielleicht auch, um einen Vorwand für ein hartes Vorgehen gegen die Opposition zu liefern". Aber wenn Präsident Mubarak nun mit Gewalt und Chaos auf die Proteste der Jugendlichen reagiere, sei das "ein trauriges und beschämendes Ende seiner Laufbahn".

Fotostrecke

25  Bilder
Kairo: Gewalt auf Kairos Tahrir-Platz
+++ Krankenwagen kommen nur langsam voran +++

[18.54] Am Rand des Tahrir-Platzes fahren Krankenwagen in die Menge, um die Schwerverletzten abzutransportieren - sie kommen nur langsam voran. Polizei ist bisher nirgends zu sehen. Zwar stehen auf der Nil-Brücke und auf einer Autobahnbrücke hinter dem Nationalmuseum Hunderte Sondereinsatzkräfte mit Helmen und Schutzkleidung den ganzen Tag bereit, doch sie greifen nicht in das Chaos ein.

+++ Neue Schüsse auf dem Tahrir-Platz +++

[18.50] Wieder hallen Schüsse über den Platz. Dem Geräusch nach wird mit scharfer Munition geschossen.

+++ Ein Toter und Hunderte Verletzte +++

[18.47] Bei den blutigen Auseinandersetzungen ist nach Regierungsangaben ein Mensch getötet worden. Hunderte Menschen seien verletzt worden. Der Tote habe für die Sicherheitskräfte gearbeitet, sagt ein Sprecher des ägyptischen Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen. Doch das sind nur die offiziellen Zahlen des Regimes - Beobachter schätzen, dass es angesichts der zahlreichen Schwerverletzten weitere Tote geben wird.

+++ Bürgerkriegsähnliche Szenen im Herzen von Kairo +++

[18.43] Die Szenerie auf dem Platz gleicht einem Bürgerkrieg. Kleine Gruppen von Menschen brüllen Slogans, andere hämmern mit Metallstangen auf umgekippte Autos und Metallcontainer. Die Stangen haben sie von einer naheliegenden Baustelle auf den Platz geschleppt. Zwischendurch sind immer wieder über Megafone Frauenstimmen zu hören, die versuchen, die Massen zu beruhigen.

+++ Brennende Panzer, helle Blitze +++

[18.41] Vor dem Intercontinental-Hotel haben die Demonstranten Molotow-Cocktails auf die dort stationierten Panzer geworfen. Kurzzeitig standen zwei Panzer in Flammen. Vor dem Nationalmuseum am Tahrir-Platz gab es eine Explosion. Zuerst war ein heller Blitz zu sehen, dann war eine Detonation zu hören. Anschließend schleuderte ein Demonstrant einen Molotow-Cocktail in Richtung des Museums.

+++ Militär fordert Kairoer auf, Schutz in ihren Häusern zu suchen +++

[18.40] Die Soldaten fordern nun die Demonstranten in Kairo auf, sich in ihre Häuser zurückzuziehen und dort Schutz zu suchen. Laut al-Dschasira patrouillieren die Militärs mit Autos durch die Stadt.

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insgesamt 324 Beiträge
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1. Die Aegypter duerfen nicht nachgeben,
blob123y 02.02.2011
hier gehts um jetzt oder nie. Wenn die dem Muba und Konsorten eine Verschnaufpause goennen war alles umsonst und eine zweite Chance kommt nicht mehr.
2. Pro-Mubarak Demonstranten??
notty 02.02.2011
Zitat von sysopNun machen auch die Verteidiger des alten Regimes mobil: In Kairo ist es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern des umstrittenen Präsidenten Mubarak und der Opposition gekommen. Verfolgen Sie die aktuelle Entwicklung im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,743133,00.html
Hoffentlich sind das nicht von der Regierung organisierte Pro-Mubarak "Aktivisten", die anfangen, mit den Anti-Mubarak Demonstranten zu kaempfen und damit die gewollte Steilvorlage fuer die Armee und das System geben, einzuschreiten, Es passt irgendwie alles zusammen....die Armee hat zur Ruhe aufgerufen...und wenn die nicht kommt....dann....
3. .
frubi 02.02.2011
Zitat von sysopNun machen auch die Verteidiger des alten Regimes mobil: In Kairo ist es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern des umstrittenen Präsidenten Mubarak und der Opposition gekommen. Verfolgen Sie die aktuelle Entwicklung im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,743133,00.html
Jetzt kommt die kritische Phase. Das Ausland muss nun Druck auf Mubarak ausüben. Auch wenn Europa und Amerika damit einen radikalen Kurswechsel, den Kurs aus der Vergangenheit darf man durchaus mal hinterfragen, eingehen würden muss es nach den letzten Ereignissen eine Rückendeckung für die friedlichen Demonstranten geben.
4. paramilitärische Kräfte
outdoor 02.02.2011
Zitat von sysopNun machen auch die Verteidiger des alten Regimes mobil: In Kairo ist es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern des umstrittenen Präsidenten Mubarak und der Opposition gekommen. Verfolgen Sie die aktuelle Entwicklung im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,743133,00.html
War abzusehen, alle die sich bisher so gefreut haben war wohl nichts mit dem Militär. Abgesehen davon, leider berichtet der Spiegel auch nicht darüber, verfügt Mubarak noch über 250 000 paramilitärische Kräfte die dem Innenministerium unterstehen und die bis jetzt nicht, zumindest habe ich keinen Medien davon gelesen, in Erscheinung getreten sind. Mubarak ist kein dummer Mensch und kein Mensch kann ewig demonstrieren, wenn das Militär sagt es ist Schluß dann ist Schluß ein Vergleich mit Tunesien hinkt extrem. Das Militär steht hinter Mubarak genauso wie es seine paramilitärischen Kräfte tun.
5. Kleiner Schreibfehler!
Pinarello, 02.02.2011
Tschuldigung, kleiner Schreibfehler, muß natürlich Iran heißen.
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