Afghanistan Isaf-Soldaten töten Top-Anführer der Qaida

Den Isaf-Truppen in Afghanistan ist offenbar ein bedeutender Schlag gegen die Extremisten gelungen. Bei einem Luftangriff im Osten des Landes wurde der Terrorist getötet, der die Nummer zwei der al-Qaida am Hindukusch sein soll.

Massenflucht der Taliban aus dem Gefängnis: 65 Ausbrecher wieder gefasst
AP

Massenflucht der Taliban aus dem Gefängnis: 65 Ausbrecher wieder gefasst


Kabul - Er war einer der am meisten gesuchten al-Qaida-Anführer in Afghanistan: Der aus Saudi-Arabien stammende Abu Hafis al-Nadschdi wurde nach Angaben der Isaf-Truppen bei einem Luftangriff in der ostafghanischen Provinz Kunar getötet. Al-Nadschi habe die Aktivitäten des Terrornetzwerks in dieser Region koordiniert, hieß es in einer Mitteilung. Den Angaben zufolge war der auch Abdul Ghani genannte Mann die Nummer zwei auf der Liste der am meisten gesuchten "Ziele" in Afghanistan.

Al-Nadschdi wurde demnach bereits vor zwölf Tagen getötet, als er im Distrikt Dangam andere Qaida-Anführer traf. Nach ihm war vier Jahre lang gesucht worden. Er ist nach Isaf-Angaben einer von 25 ranghohen Qaida-Anführern, die in den vergangenen Monaten in Afghanistan getötet wurden.

Al-Nadschdi wird für die Organisation mehrerer schwerer Anschläge verantwortlich gemacht. Der auch Abdul Ghani genannte Mann soll auch Trainingscamps der Attentäter geleitet haben.

65 Taliban-Ausbrecher wieder gefasst

Die Isaf-Truppen haben zusammen mit einheimischen Sicherheitskräften derweil nach dem spektakulären Massenausbruch aus dem Gefängnis in Kandahar rund 65 der entflohenen Häftlinge wieder gefasst. Die nach der entdeckten Flucht eingeleitete Suche habe erste "positive Ergebnisse" gebracht, teilte die Provinzregierung der südafghanischen Provinz am Dienstag mit. Die Suchaktion werde auch von Zivilisten "massiv" unterstützt.

Aus dem Gefängnis der Stadt waren in der Nacht zum Montag mit Hilfe der Taliban rund 500 Häftlinge über einen monatelang gegrabenen 320 Meter langenTunnel geflohen. Unter ihnen sollen nach Angaben der Radikalislamisten auch Hundert ihrer Anführer gewesen sein.

als/dpa/AFP



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Seite 1
frubi 26.04.2011
1. .
Zitat von sysopDen Isaf-Truppen in Afghanistan ist offenbar ein bedeutender Schlag gegen die Extremisten gelungen. Bei einem Luftangriff im Osten des Landes wurde der Terrorist getötet, der die Nummer zwei der al-Qaida am Hindukusch sein soll. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,759041,00.html
Sind die auch sicher, dass die keine Ziege getroffen haben? Die haben auch lange Kinnbärte. Diese Top-Terroristen wachsen aber auch wie Äpfel auf Bäumen. Was die Amerikaner in den letzten 10 Jahren schon alles an Top-Personal umgebracht haben ist wirklich erstaunlich. So langsam müsste denen der Nachwuchs ausgehen.
anon11 26.04.2011
2. .
Zitat von frubiSind die auch sicher, dass die keine Ziege getroffen haben? Die haben auch lange Kinnbärte. Diese Top-Terroristen wachsen aber auch wie Äpfel auf Bäumen. Was die Amerikaner in den letzten 10 Jahren schon alles an Top-Personal umgebracht haben ist wirklich erstaunlich. So langsam müsste denen der Nachwuchs ausgehen.
Also ehrlich, die Beweise das es sich wirklich um einen Top-Terroristen gehandelt hat sind eindeutig. Er hatte mehrere 100 Dollar Scheine und einen Casio Uhr.
Willie, 26.04.2011
3. -
Zitat von frubiSind die auch sicher, dass die keine Ziege getroffen haben? Die haben auch lange Kinnbärte. Diese Top-Terroristen wachsen aber auch wie Äpfel auf Bäumen. Was die Amerikaner in den letzten 10 Jahren schon alles an Top-Personal umgebracht haben ist wirklich erstaunlich. So langsam müsste denen der Nachwuchs ausgehen.
Dummheit ist der menschliche Naturzustand. Fanatismus gibt es umsonst. Auch ohne Bildung. Mit einfacher Gehirnwaesche. Ergo koennen diese in rauhen Mengen staendig nachwachsend produziert werden.
Rodri 26.04.2011
4. ...
Afghanistan scheint der einzige Ort der Welt zu sein, an dem mehr Anführer als einfache Truppen rumlaufen... Oo Die NATO hat übrigens gestern wieder 6 Soldaten verloren. Nur mal so zum Vergleich.
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