Angebliches Mordkomplott: USA drängen Europa zu weiteren Sanktionen gegen Iran

Die USA wollen Iran wegen des angeblichen Mordkomplotts gegen den saudischen Botschafter in Washington zur Verantwortung ziehen: Die Regierung von US-Präsident Obama plant schärfere Sanktionen gegen Teheran - und wirbt bei ihren Partnern um Unterstützung.

London - Die USA bemühen sich um europäische Unterstützung für neue Sanktionen gegen Iran. Damit will die westliche Führungsmacht die Islamische Republik für deren angebliches Mordkomplott gegen den saudi-arabischen Botschafter in Washington belangen.

Geplant sind zusätzliche Strafmaßnahmen etwa gegen die iranische Zentralbank, die den Zugang des Landes zu den internationalen Finanzmärkten blockieren sollen, wie der im US-Finanzministerium für die Terrorabwehr zuständige Spitzenbeamte David Cohen sagte. Darüber habe er am Montag mit Vertretern der britischen Regierung in London gesprochen. Er wolle darüber nun auch in Berlin, Paris und Rom konferieren. Ferner will er über Sanktionen gegen Syrien sprechen, das gewaltsam gegen Proteste der Opposition vorgeht.

Iran müsse für die Mordverschwörung gegen den saudi-arabischen Botschafter zur Rechenschaft gezogen werden, forderte Cohen. Die Islamische Republik bestreitet die Vorwürfe. In den USA sind wegen des angeblichen Komplotts zwei aus Iran stammende Männer angeklagt, von denen einer flüchtig ist.

Einer der beiden Hauptverdächtigen hatte sich am Montag für nicht schuldig erklärt. Der US-Iraner Manssor Arbabsiar wies die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft bei einer Anhörung in New York zurück. Das Gericht setzte eine weitere Anhörung für den 21. Dezember an, der Prozess könnte dann im Januar beginnen.

Die Geschworenen einer Grand Jury hatten Arbabsiar, der Ende September am New Yorker Flughafen John F. Kennedy festgenommen worden war, in der vergangenen Woche angeklagt. Ebenfalls Anklage erhoben wurde gegen seinen mutmaßlichen Komplizen Gholam Schakuri, der flüchtig ist.

hen/Reuters/AFP

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insgesamt 30 Beiträge
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1. wie oft denn noch
reflexxion 25.10.2011
in den USA wird irgendein Terroranschlag vorgetäuscht, um andere Länder zu sinnfreien Massnahmen zu drängen und immer wieder fallen die Europäer darauf rein. Die USA hatte nie so große Märchenerzähler wie die Grimm Brüder in Deutschland oder Andersen in Dänemark. Die Märchenonkel der USA sind die Regierung und die CIA.
2. .
RosaHasi 25.10.2011
was hat das eine mit dem anderen zu tun?
3. ...
Rodri 25.10.2011
Irgendwas stimmt doch mit den USA nicht. Außer Krieg können die nichts. Der einzige Unterschied zwischen Obama und Bush ist der Name...
4. ........und die europäischen Pudel werden brav
pudel_ohne_mütze 25.10.2011
Zitat von sysopDie USA wollen Iran wegen des angeblichen Mordkomplotts gegen den saudischen Botschafter in Wahington zur Verantwortung ziehen: Die Regierung von US-Präsident Obama plant schärfere Sanktionen gegen Teheran - und wirbt bei ihren Partnern um Unterstützung. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793766,00.html
die gewünschten Männchen machen.
5. Die Heuschrecken
inspirio 25.10.2011
Ohne Krieg gehts den Amis irgendwie schlecht. Erst gerade den Abzug aus dem Irak bekannt gegeben und nun die Anfänge des nächsten Krieges. Mit einem Bush an der Spitze hätte man die Soldaten ja direkt aus dem Irak in den Iran transportieren können. So quasi als Friedensbotschafter und Demokratiebringer. Die amerikanische Politik ist und bleibt imperialistisch. "Alles meins, alles meins, alles meins."
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