Deutsch-französisches Treffen Merkel trifft Macron in Marseille

Die Kanzlerin reist am Freitag zu einem Treffen mit dem französischen Präsidenten nach Marseille. Es dürfte unter anderem um Europas Flüchtlingspolitik gehen.

Angela Merkel und Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg im Juni
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Angela Merkel und Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg im Juni


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft den französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Freitag in Marseille. Das teilte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Ziel sei eine ausführliche Begegnung mit Macron und seinem Team, eine feste Themenliste gibt es laut Seibert nicht.

Die Europa- und die Flüchtlingspolitik dürften bei der Tagung aber eine wichtige Rolle spielen. Macron hatte bereits vor Monaten Vorschläge für eine EU-Reform vorgelegt, auf die Merkel allerdings zunächst zurückhaltend reagiert hatte. Nur in einigen Punkten signalisierte sie Unterstützung.

Die Wahl der südfranzösischen Hafenstadt Marseille als Tagungsort gehe auf einen Vorschlag der französische Seite zurück, auf den die Kanzlerin gerne eingegangen sei, sagte Seibert. Es sei "gar nicht schlecht, wenn man sich nicht immer nur in Hauptstädten trifft", sagte der Regierungssprecher.

Am Samstag reist Merkel weiter nach Mazedonien und trifft dort Regierungschef Zoran Zaev. Dabei stehen laut Seibert regionale Entwicklungen auf dem Balkan und bilaterale Fragen auf dem Programm.

zng/APF/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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str.21.de 03.09.2018
1. Ruhig mal öfter
Die könnten sich ruhig mal öfters treffen, wir sind ja Nachbarn. Das würde dann auch etwas Zusammenhalt signalisieren, was Europa ja nur gut tun kann. Ein mal im Monat zum Kaffeklatsch in den Schlössern.
rrv.vogt 03.09.2018
2. Marseille
Gut gewählter Ort! Dort werden demnächst wohl einige der im Mittelmeer aufgegriffenen Armutsflüchtlinge angelandet werden. Merkel und Macron könnten sich bei der Gelegenheit auch gleich mal die Standorte ansehen, an denen diese Menschen untergebracht werden sollen, bevor sie ihre weitere Europareise Richtung Norden antreten.
pd1954 03.09.2018
3. Hoffentlich hört Fr. Merkel
gut zu wenn ihr Macron erläutert wie er mit harten Massnahmen sicherstellt dass ja keine Flüchtlinge/Einwanderer illegal nach Frankreich kommen - und wird sich bewusst, dass nur das immer so brave und politisch korrekte Deutschland sehr einsam die Fahne der illegalen Einwanderer hochhält ...
rumans 03.09.2018
4. hoffentlich eine konzertierte Aktion in eine Wasserstoffwirtschaft
als Ziel. Was anderes gibt's nicht. Beide, nach Kohle und Atom, gemeinsam zu neuen Ufern. Hulots Kündigung sollte Macron zu denken geben. Letztlich wird eine Solar/Wasserstoffwirtschaft in afrikanischen Ländern Fluchtgründe schwinden, da Energieautarkie mit entsprechendem Erspartem Gelder für Entwicklung freisetzt.
flohzirkusdirektor 03.09.2018
5. Hoffentlich hört Fr. Merkel
Zitat von pd1954gut zu wenn ihr Macron erläutert wie er mit harten Massnahmen sicherstellt dass ja keine Flüchtlinge/Einwanderer illegal nach Frankreich kommen - und wird sich bewusst, dass nur das immer so brave und politisch korrekte Deutschland sehr einsam die Fahne der illegalen Einwanderer hochhält ...
Frankreich hat im Gegensatz zu den armen, von der pöhsen EU nur ausgebeuteten Visegrád-Staaten oder Deutschland einen guten Grund: Denn durch die Kolonialvergangenheit hat Frankreich schon Millionen von Afrikanern und Asiaten im Land - besuchen Sie mal das Marais in Paris, ganz zu schweigen von Paiis' banlieues - und irgendwann ist nun einmal *jedes* Fass mal voll! GB geht es da auch nicht besser - laufen Sie mal durch London, man könnte glatt glauben, dass Englisch mit indischem Akzent mittlerweile zur einzig gültigen Landessprache erklärt wurde. Aber diese Gründe hat Deutschland noch einige Zeit lang nicht nicht und diese handaufhaltenden Visegrád-Staaten *schon gar nicht* ...
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