Terror in Somalia Tote bei Anschlag auf Hotel in Mogadischu

Bei einem Angriff auf ein Hotel in Mogadischu sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die al-Qaida nahe Terrormiliz al-Schabab bekannte sich zu dem Anschlag. In dem Hotel verkehren hochrangige Diplomaten.

Verletzte nach der Explosion: Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben
AFP

Verletzte nach der Explosion: Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben


Bei einem Anschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach Angaben von Rettungskräften mindestens 15 Menschen getötet worden. Zu dem Attentat bekannte sich die extremistische al-Schabab-Miliz.

Nach Angaben der Polizei rammte ein mit Sprengstoff beladenes Auto das Eingangstor des Hotels Jazeera und detonierte dort. In dem Hotel verkehren häufig somalische Regierungsvertreter und Ausländer. Außerdem sind dort mehrere diplomatische Vertretungen untergebracht.

Die meisten der Toten seien Wachleute, sagte Mohamed Jama, ein Vertreter der somalischen Sicherheitskräfte.

Die Schabaab-Miliz kämpft gegen die westlich orientierte Regierung des Landes und hat schon mehrfach Anschläge verübt. Sie begründete das Attentat mit Angriffen der afrikanischen Friedenstruppe Amisom und somalischer Regierungseinheiten auf die Miliz.

Die Schabab-Miliz ist mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verbündet und griff in Somalia, das seit Jahren keine funktionierende Staatsgewalt hat, bereits mehrmals Hotels an.

kbl/AFP/Reuters

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