Athen- Auf den Sitz des Software-Konzerns Microsoft in Athen ist am Mittwochmorgen ein Anschlag verübt worden. Die Attentäter steuerten einen Kleinbus durch die Eingangstür und setzten das Fahrzeug danach in Brand. Verletzt wurde niemand, wie die griechische Polizei mitteilte. Der Brand habe weite Teile des Gebäudes zerstört, hieß es. Eine Warnung sei dem Anschlag nicht vorausgegangen.
Die Polizei erklärte weiter, offenbar hätten drei Personen in dem Fahrzeug gesessen. Sie hätten zuerst zwei Wachleute gezwungen, das Gebäude zu verlassen, und dann mit dem Minibus die Eingangstür durchbrochen. Der Brandsatz bestand offenbar aus Gaskanistern und mehreren Benzinbehältern. Die Feuerwehr konnte den Kleintransporter später aus dem Gebäude schleppen.
Zu der Tat im Vorort Maroussi bekannte sich zunächst niemand. Die Polizei ging bei ihren Ermittlungen von einem extremistischen Hintergrund aus. Linke autonome Gruppierungen verüben in Griechenland immer wieder Brandanschläge auf Unternehmen und Banken. Einige bezeichnen sich selbst als "Stadtguerilla", die mit ihren Aktionen "das System" stürzen wollen.
hen/dpa/dapd
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