Übersetzungslapsus Ban Ki Moon sendet herzlichen Dank an das falsche Land

Austria? Australia? Hauptsache: Wien. Mit einer Verwechslung sorgte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon in Österreich für einen peinlichen Moment. Dabei weiß er doch, wo die Kängurus wirklich herkommen.

Uno-Generalsekretär Ban: Stolpert über zwei Buchstaben
AFP

Uno-Generalsekretär Ban: Stolpert über zwei Buchstaben


Wien - Es ist eins der ganz klassischen Fettnäpfchen, die die englische Sprache bereit hält - und Ban Ki Moon ist hineingetreten. In Wien wollte er laut der Nachrichtenagentur AP dem Gastgeberland danken, das die Konferenz für von Land umschlossene Länder ausrichtete. Den Dank richtete er dann an Australien. Schließlich liegen die Namen Australia und Austria im Englischen nur einen Zungenschlag voneinander entfernt.

Als Ban auf seinen Lapsus hingewiesen wurde, rettete er sich mit einem Scherz. Er wisse sehr wohl, dass es "keine Kängurus in Österreich gebe", sagte er und entschuldigte sich.

Schließlich hat Ban vor seiner Position bei der Uno als Botschafter in Österreich gelebt, bezeichnete Wien bei seiner Ankunft sogar als "zweite Heimatstadt", wie die "Salzburger Nachrichten" berichten: "Ich habe mein halbes Herz in Wien gelassen und sehe nun immer nach, ob es noch da ist", scherzte er.

Ein Versprecher, den die Wiener nur allzu gut kennen. Nicht umsonst gibt es in Souvenirshops T-Shirts mit der Aufschrift "There are no kangaroos in Austria" - es gibt also keine Kängurus in Australien, pardon: Österreich.

vek/AP

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insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
Nepheron 03.11.2014
1. Meine Güte...
Ein Versprecher ist nicht peinlich, sondern menschlich.
uezegei 03.11.2014
2. Ich dachte, die Sommerpause sei vorüber...
Ist denn das Sommerloch noch nicht vorbei, oder warum muss man nun über derartige Lappalien berichten?
fatherted98 03.11.2014
3. Von diesem...
...wie anderen Herren in ähnlichen Positionen ist nichts anderes zu erwarten. Letztlich ein Zeichen dafür, dass man sich nicht mit dem beschäftigt was man sagt...sondern das ganze einfach runterleiert um es hinter sich zu bekommen.
eryx 03.11.2014
4.
Respekt! Was es nicht alles in den Spiegel schafft.
Stäffelesrutscher 03.11.2014
5.
Ein Medienerzeugnis, das immer wieder die USA mit Amerika verwechselt und dabei Stilblüten wie »amerikanisch-kanadische Grenze« oder »die Brasilianerinnen unterlagen den Amerikanerinnen« produziert, sollte ganz still sein.
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