Vor Ende der Amtszeit Obama kommt im April nach Deutschland

Zuletzt war er im Juni beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau, nicht mal ein Jahr später will US-Präsident Barack Obama erneut nach Deutschland kommen. In die Hauptstadt wird es ihn wohl nicht führen.

US-Präsident Obama, Kanzlerin Merkel (auf Schloss Elmau im Juni 2015): Ein letzter Besuch als Zeichen des guten Willens
DPA

US-Präsident Obama, Kanzlerin Merkel (auf Schloss Elmau im Juni 2015): Ein letzter Besuch als Zeichen des guten Willens


US-Präsident Barack Obama kommt Ende April zu Besuch nach Deutschland. Dort werde er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen und die Hannover Messe, die wichtigste Industriemesse der Welt, besuchen, teilte das Weiße Haus am Mittwoch in Washington mit. Demnach ist es die bisher erste Visite eines amtierenden US-Präsidenten auf der Industriemesse. Die USA sind 2016 Partnerland der Messe, die vom 25. bis 29. April stattfindet. Jährlich kommen etwa 200.000 Besucher zu der Leistungsschau.

Obama will nach Angaben des Weißen Hauses die Gelegenheit nutzen, Amerikas Innovationen sowie seinen Erfindergeist zu unterstreichen und für Investitionen in den USA zu werben. Beim fünften Deutschland-Besuch des US-Präsidenten werde es auch darum gehen, die laufenden Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) voranzutreiben.

Der US-Präsident war im Juni zum G-7-Gipfel ins bayerische Schloss Elmau gereist, im Juni 2013 hatte er bei einem Staatsbesuch in Deutschland eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehalten. Obama befindet sich in seinem letzten Amtsjahr. Bei der Wahl im November 2016 darf er nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Im Weißen Haus heißt es, Obamas wohl letzter offizieller Besuch in Deutschland sei auch als eine freundschaftliche Geste an Merkel zu verstehen, mit der sich der Präsident gut verstanden habe.

jat/dpa/afp

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insgesamt 85 Beiträge
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ruku 30.12.2015
1. Obama nicht in Berlin?
Kann er auch gar nicht, wo sollte die Airforce one auch landen? Ich lade Herrn Obama nach Unterwaldhausen ein. In Friedrichshafen kann sein Flieger ohne Probleme landen.
friedel_3 30.12.2015
2. Das mit den zwei Amtszeiten
...hätten wir schon längst einführen müssen! 16 Jahre Kohl 10 Jahre Merkel ...
sucher533 30.12.2015
3. Glück gehabt
Da die Staatsgäste wie Obama ohnehin immer von der Bevölkerung abgeschottet werden, sollten sie zur Stauvermeidung in den Innenstädten gleich auf den Flughäfen ihre Treffen abhalten. Wenigstens kommt er nicht nach Berlin - das kennt er ja auch schon. :-)
mike.bu 30.12.2015
4. Na dann werden die nächsten Millionen €
verballert und das Überstundenkonto der Polizisten weiter strapaziert. Aber villeicht haben wir ja Glück und sie machen es diesmal auf Hallig Hooge. Da reichen zwei Schiffe, die Kontrolle ringsrum fahren. Aber nee, das geht ja auch nicht denn ihre wahrscheinlich einzige funktionierende Korvette schippert ja im Mittelmeer und bewacht den französichen Flugzeugträger.
stefan1904 30.12.2015
5. Endlich mal NRW?
Wäre schön, wenn Obama mal NRW einen Besuch abstatten würde. Bonn würde sich doch anbieten. Bei TTIP müssen die USA einfach einsehen, dass sie nur eines von 29 Ländern im Freihandelsabkommen sind und daher die Regularien, auf die sich die anderen 28 Länder bereits geregelt haben, Vorrang besitzen. Ein besserer Verbraucherschutz ist auch positiv für die Bürger in den USA.
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