Vor Midterms Obama macht Wahlkampf für Parteifreunde

Prominente Hilfe: Barack Obama wird bei den bevorstehenden Kongress- und Gouverneurswahlen zahlreiche US-Demokraten unterstützen. Seine schriftliche Erklärung liest sich wie ein Seitenhieb auf Amtsnachfolger Trump.

Barack Obama
AFP

Barack Obama


Die im Herbst stattfindenden Kongress- und Gouverneurswahlen werden ein erster Gradmesser, wie stark US-Präsident Donald Trump und dessen Republikaner noch sind. Sein Amtsvorgänger Barack Obama hat nun seine Unterstützung für mehrere Dutzend Kandidaten der Demokraten bei den bevorstehenden Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, angekündigt.

"Ich möchte darlegen, warum die demokratischen Kandidaten in diesem Herbst unsere Stimme verdienen", hieß es in einer Erklärung Obamas, in der er erklärte, 81 Demokraten aus 14 Bundesstaaten unterstützen zu wollen.

"Fundamentales Bekenntnis zu Gerechtigkeit"

"Ich bin zuversichtlich, dass sie zusammen dieses Land, das wir lieben, stärken, indem sie Chancen, unsere Bündnisse und unsere Position in der Welt wiederherstellen und unser fundamentales Bekenntnis zu Gerechtigkeit, Fairness, Verantwortlichkeit und dem Rechtsstaat hochhalten", schrieb Obama.

Zu den Demokraten, für die Obama sich einsetzen will, zählt etwa der Kandidat Harley Rouda, der in Kalifornien gegen den republikanischen Abgeordneten Dana Rohrabacher antritt. Das dortige Rennen ist für die Demokraten besonders wichtig, um wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus erlangen zu können.

Bei den Wahlen am 6. November werden die 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses, 35 der 100 Mitglieder des Senats sowie die Gouverneure von 36 Bundesstaaten bestimmt.

Video: Obamas Weg (SPIEGEL TV 2012)

Pete Souza/Official White House

dop/AFP



insgesamt 61 Beiträge
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Seite 1
stadtmusikant123 02.08.2018
1. Der Mann für das Feine und Schöngeistige
"......................."Ich bin zuversichtlich, dass sie zusammen dieses Land, das wir lieben, stärken, indem sie Chancen, unsere Bündnisse und unsere Position in der Welt wiederherstellen und unser fundamentales Bekenntnis zu Gerechtigkeit, Fairness, Verantwortlichkeit und dem Rechtsstaat hochhalten", schrieb Obama..................". Welche Position möchte Obama denn für die USA in der Welt wiederherstellen. Die Position der Zuschauers und Ja-Sagers? Damit käme er zu spät, die Position ist schon mit jemandem besetzt, der, wie man so schön sagt "Ei.....in der Hose hat". Obama hat seine gesamte Amtszeit zugesehen, wie UNO und WTO versagten und zu unnützen Palverstuben verkamen. Von den Chinesen hat sich Obama im "Nasenring durch die Arena" ziehen lassen. Nordafrika hat er allerdings kräftig destabilisiert. Aber das dürfte als Erfolg nicht zählen. Ich denke mal, Obama wird's nicht bringen.
klardenkendermensch 02.08.2018
2. Obama muss die Gefahr durch Trump offenlegen!
Man kann nur hoffen, dass Obama mit seiner retorischen Klasse die moralische Verdorbenheit von Trump offen legt und den Menschen bzw. besonders den US-Wählern verdeutlicht, welche unglaubliche Gefahr von Trump für die Demokratie und damit die individuelle Freiheit und den Wohlstand jedes einzelnen ausgeht.
KingTut 02.08.2018
3. Wohltat
Es ist eine Wohltat, Obama auf diesen Fotos zu sehen, erinnert es einen doch daran, in welch guten Händen sich die US-Politik einst befand. Jetzt herrscht dort ein pathologischer Narzisst und Lügner, ohne jedes Verantwortungsbewusstsein für dieses hohe Amt. Daher finde ich es auch richtig, dass Obama sich in die Midterms einbringt. Es geht um Anstand gegen moralische Verkommenheit. Drücken wir den Demokraten die Daumen, denn nur ihr haushoher Sieg wird die Republikaner dazu bewegen, sich eindeutig von ihrem Präsidenten abzuwenden.
behemoth 02.08.2018
4. Das wird
ein schöner Wahlkampf: Bramarbasierende Ex-Lichtgestalt gegen polternden Proleten mit ökonomischen Erfolgen.
muellerthomas 02.08.2018
5.
Zitat von stadtmusikant123"......................."Ich bin zuversichtlich, dass sie zusammen dieses Land, das wir lieben, stärken, indem sie Chancen, unsere Bündnisse und unsere Position in der Welt wiederherstellen und unser fundamentales Bekenntnis zu Gerechtigkeit, Fairness, Verantwortlichkeit und dem Rechtsstaat hochhalten", schrieb Obama..................". Welche Position möchte Obama denn für die USA in der Welt wiederherstellen. Die Position der Zuschauers und Ja-Sagers? Damit käme er zu spät, die Position ist schon mit jemandem besetzt, der, wie man so schön sagt "Ei.....in der Hose hat". Obama hat seine gesamte Amtszeit zugesehen, wie UNO und WTO versagten und zu unnützen Palverstuben verkamen. Von den Chinesen hat sich Obama im "Nasenring durch die Arena" ziehen lassen. Nordafrika hat er allerdings kräftig destabilisiert. Aber das dürfte als Erfolg nicht zählen. Ich denke mal, Obama wird's nicht bringen.
Also unter Obama ist das Leistungsbilanzdefizit der USA krägtig geschrumpft - unter Trump tut sich da außer heisser Luft wenig. Er hat zwei Kriege seines Vorgängers beendet, eine Annäherung an Kuba erwirkt und das Atomabkommen mit dem Iran durchgebracht. Achja, die Militärausgaben sind unter Obama gefallen. Bei Trump das Gegenteil. Er poltert los und Leute wie Sie halten das offenbar für effizientes Handeln. Tatsächlich erhöht er nur die Militärausgaben, setzt die größte konventionelle Bombe ein, erhöht die Zahl der zivivlem Drohnenopfer ins unermessliche, erwirkt eine neue Eiszeit mit Kuba, kündigt das Atomabkommen, brüskiert die Verbündeten der USA, stärkt Autokraten.... Ein einziges Desaster.
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