Obamas Rede im Wortlaut: "Our problems can be solved. Our challenges can be met"

Barack Obama hat die Präsidentenwahl in zwei Monaten zur Richtungsentscheidung für sein Land erklärt. Beim Parteitag in Charlotte skizzierte der Demokrat sein Programm. Lesen Sie hier seine Rede im Original-Wortlaut.

US-Wahlkampf 2012: Die Stunde Barack Obamas Fotos
AFP

PRESIDENT BARACK OBAMA: Thank you. (Sustained cheers, applause.) Thank you. Thank you. Thank you so much.

AUDIENCE MEMBERS: Four more years! Four more years! Four more years!

PRESIDENT OBAMA: Thank you.

AUDIENCE MEMBERS: Four more years! Four more years! Four more years!

PRESIDENT OBAMA: Thank you so much. Thank you. Thank you very much, everybody. (Cheers, applause.) Thank you.

Michelle, I love you so much. (Cheers, applause.)

A few nights ago, everybody was reminded just what a lucky man I am. (Cheers, applause.)

Malia and Sasha, we are so proud of you. (Cheers, applause.) And yes, you do have to go to school in the morning. (Chuckles.) (Laughter, applause.)

And Joe Biden, thank you for being the very best vice president I could have ever hoped for - (cheers, applause) - and being a strong and loyal friend.

Madam Chairwoman, delegates, I accept your nomination for president of the United States. (Cheers, applause.)

AUDIENCE MEMBERS: (Chanting.) Four more years! Four more years! Four more years! Four more years!

PRESIDENT OBAMA: Now, the first time I addressed this convention, in 2004, I was a younger man - (laughter) - a Senate candidate from Illinois who spoke about hope, not blind optimism, not wishful thinking but hope in the face of difficulty, hope in the face of uncertainty, that dogged faith in the future which has pushed this nation forward even when the odds are great, even when the road is long.

Eight years later that hope has been tested by the cost of war, by one of the worst economic crises in history and by political gridlock that's left us wondering whether it's still even possible to tackle the challenges of our time. I know campaigns can seem small, even silly sometimes.

Trivial things become big distractions. Serious issues become sound bites. The truth gets buried under an avalanche of money and advertising. And if you're sick of hearing me approve this message, believe me, so am I. (Laughter, cheers, applause.)

But when all is said and done, when you pick up that ballot to vote, you will face the clearest choice of any time in a generation. (Cheers.) Over the next few years big decisions will be made in Washington on jobs, the economy, taxes and deficits, energy, education, war and peace - decisions that will have a huge impact on our lives and on our children's lives for decades to come.

And on every issue, the choice you face won't just be between two candidates or two parties. It will be a choice between two different paths for America, a choice between two fundamentally different visions for the future. Ours is a fight to restore the values that built the largest middle class and the strongest economy the world has ever known - (cheers, applause) - the values my grandfather defended as a soldier in Patton's army, the values that drove my grandmother to work on a bomber assembly line while he was gone. They knew they were part of something larger - a nation that triumphed over fascism and depression, a nation where the most innovative businesses turn out the world's best products, and everyone shared in that pride and success from the corner office to the factory floor.

My grandparents were given the chance to go to college and buy their home - their own home and fulfill the basic bargain at the heart of America's story, the promise that hard work will pay off, that responsibility will be rewarded, that everyone gets a fair shot and everyone does their fair share and everyone plays by the same rules, from Main Street to Wall Street to Washington, D.C. (Cheers, applause.)

And I ran for president because I saw that basic bargain slipping away. I began my career helping people in the shadow of a shuttered steel mill at a time when too many good jobs were starting to move overseas. And by 2008 we had seen nearly a decade in which families struggled with costs that kept rising but paychecks that didn't, folks racking up more and more debt just to make the mortgage or pay tuition, put gas in the car or food on the table. And when the house of cards collapsed in the Great Recession, millions of innocent Americans lost their jobs, their homes, their life savings, a tragedy from which we're still fighting to recover.

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1. Lesen Sie das etwa nicht mal selber?
nickjans 07.09.2012
mehrfach wundert sich über seltsame thematische Brüche, bis einem auffällt, dass ein Reklametext für "The Times" mit in die Rede kopiert wurde. Ohne Hervorhebung muss man sich doch darüber wundern, dass Obama plötzlich erzählt, wo man politische Nachrichten inklusive Opinion, Polls, Campaign Data und Video abgreifen kann. Ansonsten war es ein kluger Punkt von ihm, noch mal die Knackpunkte von Clintons gestriger Rede aufzugreifen. Do your Arithmetics!
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  • Freitag, 07.09.2012 – 06:33 Uhr
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Fotostrecke
Michelle Obama: Der Kuschelmarathon

Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Lexikon | USA-Reiseseite

US-Wahl
Wahl des Präsidenten
In den USA liegt die exekutive Gewalt grundsätzlich beim Präsidenten, der Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person ist. Der Präsident wird alle vier Jahre neu gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ist eine indirekte Wahl: Am Wahltag, der immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November stattfindet, wählt die US-Bevölkerung in jedem Bundesstaat Wahlmänner. Diese bilden das Wahlmännergremium, das offiziell erst im Dezember den Präsidenten und seinen Vize wählt. Dabei gilt in den allermeisten Bundesstaaten das Mehrheitswahlrecht: Die Wahlmänner eines Bundesstaates stimmen alle für den Präsidentschaftskandidaten, der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat. Für den Gegner sind alle Wahlmänner verloren - egal wie knapp das Ergebnis ist ("Winner takes all"-Prinzip).
Parteien und Swing States
In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet: Praktisch spielen nur die demokratische und die republikanische Partei eine Rolle. Da in vielen Bundesstaaten die Mehrzahl der Wähler traditionell einer der beiden Parteien zugetan sind, steht in diesen Staaten praktisch fest, für welchen Kandidaten die Wahlmänner dieses Staates stimmen werden.
In anderen ist der Ausgang der Wahl hingegen offen: Sie werden als umkämpfte Staaten oder Swing States bezeichnet. Auf sie konzentriert sich der Wahlkampf der Kontrahenten. Besonders die bevölkerungsreichen unter ihnen wie Ohio und Florida stehen im Fokus der Wahlkampfstrategen, da sie viele Wahlmänner im Wahlmännergremium stellen und damit für den Ausgang der Präsidentschaftswahl entscheidend sein können.
Wahlmänner
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern indirekt von Wahlmännern ("electors"). Ein Wahlmann ist ein Bürger, den die Einwohner eines US-Bundesstaates gewählt haben, damit er oder sie in einem landesweiten Gremium in ihrem Namen seine Stimme für den Präsidenten und den Vizepräsidenten abgibt. Die Wahlmänner werden von ihrer jeweiligen Partei in einem Auswahlprozess aufgestellt, der von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden ist. Normalerweise nominieren die Parteien sie auf einem Parteitag im jeweiligen Bundesstaat, oder der Zentralausschuss ("central committee") der Partei stellt sie auf.
Am Wahltag geben die Wähler jedes Bundesstaates ihre Stimme für einen der Präsidentschaftskandidaten ab. Da die Wahl indirekt ist, wählen sie damit Wahlmänner, die dann nach dem eigentlichen Präsidentschaftswahltag in dem bundesstaatenübergreifenden Wahlmännergremium ("electoral college") ihre Stimme für ihren Präsidentschaftskandidaten und seinen Vize abgeben.
Welche Wahlmänner aus einem Bundesstaat in das Wahlmännergremium geschickt werden, wird in 48 US-Bundesstaaten nach dem Mehrheitswahlrecht ermittelt: Alle von einem Staat entsandten Wahlmänner gehören derselben Partei an, selbst wenn diese in dem betreffenden Staat nur mit einem hauchdünnem Vorsprung gewonnen haben sollte ("Winner takes all").
Wie viele Delegierte ein Bundesstaat entsendet, ist von seiner Größe abhängig. Jeder Staat schickt so viele gewählte Electors, wie er Senatoren und Abgeordnete im Kongress stellt. Die meisten Wahlmänner, nämlich 55, hat zurzeit Kalifornien, gefolgt von New York (31) und Florida (27). Bevölkerungsarme Staaten wie zum Beispiel Alaska oder Montana entsenden das Minimum von drei Wahlmännern. Obwohl der Hauptstadtbezirk Washington D.C. keine stimmberechtigten Vertreter im Kongress hat, entsendet auch er drei Wahlmänner ins Gremium.
Wahlmännergremium
Das Electoral College ist ein Kollegium von insgesamt 538 Vertretern der einzelnen US-Bundesstaaten, das den US-Präsidenten und seinen Vize wählt - denn Amerikas Bürger entscheiden nicht direkt darüber, wer sie regiert, sondern nur über die Zusammensetzung des Gremiums, das den Präsidenten wählt.
Das Wahlmännergremium tritt physisch nie an einem Ort zusammen. Stattdessen versammeln sich die Wahlmänner im Dezember nach der Wahl durch das Volk in den Hauptstädten ihrer Bundesstaaten, um ihre Stimme abzugeben. Dabei richten sie sich in ihrer Entscheidung traditionell nach dem Votum des Volkes, zwingend vorgeschrieben ist das jedoch nicht in allen Staaten. Die Wahlmänner-Stimmen werden dann nach Washington geschickt, wo sie während einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses im Januar ausgezählt werden. Der amtierende Vizepräsident kann dann endlich das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen verkünden, das in der Regel ja schon kurz nach der allgemeinen Wahl bekannt ist, weil die Zahl der Wahlmänner jedes Kandidaten feststeht.
Wenn keiner der Präsidentschaftskandidaten die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhält, sieht der 12. Zusatzartikel der Verfassung vor, dass die Wahl durch das Repräsentantenhaus entschieden wird. In diesem Fall wählt das Repräsentantenhaus den Präsidenten per Mehrheitsentscheid unter den drei Kandidaten aus, die die höchste Anzahl an Wahlmännerstimmen erhalten haben. Jeder Staat gibt dann eine Stimme ab. Wenn keiner der Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhält, entscheidet hingegen der Senat per Mehrheitsentscheid über den Vizepräsidenten, wobei sich jeder Senator für einen der beiden Kandidaten mit der größten Anzahl an Wahlmännerstimmen entscheiden muss.
"Winner takes all"
In 48 US-Bundesstaaten gilt bei den Präsidentschaftswahlen das Mehrheitswahlrecht: Alle Wahlmännerstimmen eines Staates werden komplett dem Präsidentschaftskandidaten zugeordnet, der in diesem Bundesstaat die meisten Wählerstimmen erhalten hat - "Der Sieger bekommt alles" ("The winner takes it all"). Der in diesem Staat unterlegene Präsidentschaftskandidat geht leer aus, ganz gleich wie viele Stimmen der Bürger er auf sich vereinigen konnte - diese Stimmen entfallen.
Präsident wird, wer die Mehrheit der Stimmen von den Wahlmännern bekommt, die jeder einzelne Bundesstaat in das staatenübergreifende Wahlmännergremium (electoral college) schickt. Ob der Präsidentschaftskandidat auch die Mehrheit der in den USA abgegebenen Stimmen (popular vote) bekommen hat, ist für die Präsidentenwahl hingegen nicht entscheidend. So führt das Prinzip "Der Sieger bekommt alles" dazu, dass die Wahl kein genaues Bild vom wahren Kräfteverhältnis im ganzen Land gibt.
Nur in den Bundesstaaten Nebraska und Maine gilt das System des "Winner takes all" nicht. Hier werden die Wahlmänner nach dem Verhältniswahlrecht ermittelt: Die Wahlmännerstimmen werden proportional zu den auf die Kandidaten entfallenen Wählerstimmen zwischen den Parteien aufgeteilt.