Berlin Verdächtiger Koffer vor US-Botschaft entdeckt

Im Berliner Regierungsviertel ist der Pariser Platz wegen eines verdächtigen Koffers abgesperrt worden, der vor der US-Botschaft stand. Die Polizei nahm einen Mann vorläufig fest.

Koffer vor der US-Botschaft
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Koffer vor der US-Botschaft


Sicherheitskräfte der US-Botschaft haben vor dem Gebäude in Berlin einen verdächtigen Koffer entdeckt. Die Polizei sperrte den Pariser Platz daraufhin komplett ab. Nach Angaben eines Sprechers der Behörde wurde ein Verdächtiger festgenommen. Genauere Angaben machten die Ermittler zunächst nicht.

Auf dem Pariser Platz trafen kurz danach Sprengstoffexperten ein. Mit Hilfe eines Roboters untersuchten sie den Koffer. Kurz darauf die Entwarnung: Der Koffer war offenbar harmlos.

Laut einer Mitteilung der US-Botschaft war der Mann gegen 7.30 Uhr mit dem Koffer vor dem Gebäude aufgetaucht. Er habe den Sicherheitskräften einen US-Reisepass präsentiert und angegeben, diesen erneuern zu wollen. Als ein Wachmann ihm die Adresse für das zuständige Konsulat gab, schlug ihn der Mann mit der Faust. Sicherheitskräfte hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf.

Daraufhin habe der Mann behauptet, in seinem Koffer eine Bombe zu haben. Die Identität des Mannes sei noch unklar, teilte die US-Botschaft mit. Die US-Botschaft gilt als eines der am besten gesicherten Gebäude Berlins. Sie wurde im Jahr 2008 an ihrem historischen Platz eröffnet.

fab/brk/dpa

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