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Entführte Blauhelmsoldaten: Nusra-Front will von Terrorliste gestrichen werden

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Nusra-Kämpfer in Syrien: Forderungen gestellt

Kämpfer der islamistischen Nusra-Front haben seit Tagen mehr als 40 Blauhelmsoldaten in ihrer Gewalt. Jetzt haben die Extremisten ihre Forderungen verkündet.

Damaskus/Jerusalem - Die Kämpfer der islamistischen Nusra-Front, die noch immer mehr als 40 Blauhelmsoldaten aus Fidschi festhalten, haben Bedingungen für die Freilassung genannt. Wie Fidschis Armeechef Mosese Tikoitoga sagte, verlangen die Entführer eine Streichung ihrer Gruppierung von der Terrorliste der Vereinten Nationen.

Dem Armeechef zufolge wollen die Entführer zudem humanitäre Hilfen für eine von ihnen kontrollierte Kleinstadt nahe Damaskus sowie Kompensationen für drei ihrer bei Gefechten verletzten Kämpfer. Die Forderungen der Nusra-Front seien auch an die Uno übermittelt worden, sagte Tikoitoga.

Die Soldaten der Uno-Beobachtertruppe Undof waren am vergangenen Donnerstag gemeinsam mit 72 philippinischen Soldaten am Grenzübergang Kuneitra auf den Golanhöhen von den Extremisten eingekesselt worden. Während die philippinischen Blauhelme am Samstag befreit werden konnten, gab die Nusra-Front am Sonntag bekannt, die Soldaten aus Fidschi gefangen genommen zu haben.

Golanhöhen: Überwachungsmission seit 1974 Zur Großansicht
DER SPIEGEL

Golanhöhen: Überwachungsmission seit 1974

Zur Undof-Mission gehören derzeit etwa 1200 Soldaten aus Indien, Irland, den Niederlanden, Nepal, den Philippinen und Fidschi. Israel hatte nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 Teile der Golanhöhen besetzt. Offiziell gehört der gesamte Höhenzug aber weiter zu Syrien. Seit 1974 überwacht die Uno-Beobachtertruppe die Einhaltung des Waffenstillstands zwischen den beiden Staaten.

Fidschis Armeechef Tikoitoga veröffentlichte zudem die Namen der Entführten und sagte, die Regierung habe in Suva ein Krisenzentrum für Angehörige eingerichtet. Zudem erklärte er, dass die Entführer die Soldaten an einen unbekannten Ort außerhalb der umkämpften Gebiete verschleppt haben und mehrfach versichert hätten, dass es ihnen gut gehe. Ein Verhandlerteam der Vereinten Nationen sei inzwischen vor Ort.

bka/AFP/dpa

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insgesamt 56 Beiträge
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    Seite 1    
1. fvcking for virgnity
freiheitsk 02.09.2014
Mal wieder orientalische Logik at its best.
2. ????
nickolausone 02.09.2014
Ich will von der Terrorliste gestrichen werden und dazu entführe ich Blauhelmsoldaten... was bitte schön haben die denn eingeschmissen bevor Sie sich den Plan ausgedacht haben
3. Nicht mehr alle Latten am Zaun
schmusel 02.09.2014
Die müssen ganz schön blöde sein, wenn sie mittels Geiselnahme fordern von der Terrorliste gestrichen zu werden...
4.
Trainspotter 02.09.2014
Soldaten in 'Friedensmission' zu entführen und dann von der Terrorliste gestrichen werden wollen? Alles klar… Ich verstehe nach wie vor die Rolle der UNO in der Gegend nicht. Sie hat es seit 40 Jahren versäumt Israel dazu zu bewegen das Gebiet vollständig zu räumen.
5.
bileams_esel 02.09.2014
Intellektuelle Selbstmordattentäter.
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Hauptstadt: Damaskus

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Baschar al-Assad

Regierungschef: Wail al-Halki

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