Druck auf DUP Nordirische Firmen unterstützen Brexit-Vereinbarung

Nordirlands DUP, Koalitionspartner von Theresa May, kündigte an, die Brexit-Vereinbarungen abzulehnen. Nordirische Unternehmen wehren sich dagegen.

Brexit-gegnerisches Plakat an der Grenze zwischen Nordirland und Irland
AP

Brexit-gegnerisches Plakat an der Grenze zwischen Nordirland und Irland


Nordirische Unternehmensgruppen haben sich zusammengetan, um Theresa MaysBrexit-Vereinbarungen zu unterstützen. Damit üben sie Druck aus auf Mays Koalitionspartner, die nordirische Democratic Unionist Party (DUP). Diese will eigentlich gegen die Vereinbarungen stimmen.

Der Brexit-Vertrag sei "zwar keineswegs perfekt, bietet aber eine Plattform, um die entscheidende nächste Stufe eines umfassenden zukünftigen Handelsabkommens zu erreichen", äußerten vier große nordirische Unternehmensgruppen in einem gemeinsamen Statement. "Ein No-Deal-Brexit würde äußerst schädlich sein und ein sehr schlechtes Ergebnis für Unternehmen, Verbraucher und die Wirtschaft insgesamt bedeuten."

Diese Unterstützung für den Brexit-Vertrag folgt der Lebensmittel- und Getränkevereinigung der Region und der Ulster Bauernvereinigung, die traditionell der DUP sehr nahe steht. Diese hatten die DUP am Donnerstag dazu aufgefordert, für den Vertrag zu stimmen.

Einer der zehn DUP-Abgeordneten, Jeffrey Donaldson, sagte am Donnerstag, dass die Vereinigungen zwar zu ihrer Meinung berechtigt seien, aber er glaube nicht, dass sie den Text komplett gelesen hätten.

mal/Reuters



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