Umstrittener Raketenstart: Bundesregierung warnt Nordkorea vor "Provokation"

Die Bundesregierung hat Nordkorea ausdrücklich vor dem Abschuss einer Langstreckenrakete gewarnt. Ein Start wäre eine "deutliche Provokation". Von den Warnungen lässt sich Pjöngjang allerdings nicht bremsen: Es treibt die Vorbereitungen unvermindert voran.

Berlin/Pjöngjang - Deutschland hat den von Pjöngjang geplanten Start einer Langstreckenrakete verurteilt. Dieser wäre eine "deutliche Provokation" und verletze internationale Verpflichtungen Nordkoreas, sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin. Der Start würde die Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm gefährden. "Wir rufen Nordkorea auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren." Die Bundesregierung warne Nordkorea "explizit" vor dem Raketenstart, so Streiter.

Trotz internationaler Kritik will Pjöngjang noch diese Woche eine Rakete starten. Nordkorea betankte am Mittwoch den Flugkörper auf seiner Abschussbasis Tongchang-ri im Nordosten des Landes. Pjöngjang will das Geschoss vom Typ Unha-3 zwischen Donnerstag und Montag anlässlich der Feiern zum 100. Geburtstag des verstorbenen Staatsgründers Kim Il Sung starten. Es soll den Beobachtungssatelliten Kwangmyongsong-3 - zu Deutsch: Glänzender Stern - ins All bringen.

Vertreter der nordkoreanischen Raumfahrtbehörde sagten am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Pjöngjang vor ausländischen Journalisten, die Langstreckenrakete sei im Notfall aber auch in der Lage, sich selbst zu zerstören.

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Unha-3: Nordkoreas umstrittene Rakete
Russland verurteilt geplanten Start

Sorgen über seinen geplanten Raketenstart wies Nordkorea zurück. Die USA betrachten den Start als Test einer Rakete, die ihr Territorium erreichen könnte. Washington forderte Pjöngjang erneut zum Verzicht auf weitere Raketen- oder Atomtests auf. "Wenn Nordkorea eine friedliche, bessere Zukunft für sein Volk will, sollte es keinen weiteren Start unternehmen", sagte Außenministerin Hillary Clinton am Dienstag nach einem Treffen mit ihrem japanischen Amtskollegen Koichiro Gemba. Ein solcher Raketenstart bedeute eine "direkte Bedrohung der regionalen Sicherheit" und wäre ein "ernster und klarer Verstoß" gegen geltende Resolutionen des Weltsicherheitsrats.

Ähnlich äußerten sich auch Clintons japanischer Kollege Koichiro Gemba und die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice. Auch Russland verurteilte den geplanten Satellitenstart und nannte ihn einen Verstoß gegen Uno-Resolutionen. Ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau sagte am Dienstag, die Pläne Pjöngjangs seien ein Beispiel dafür, dass Entscheidungen des Weltsicherheitsrats ignoriert würden.

Pjöngjang hatte jeweils wenige Monate vor den Atomwaffentests in den Jahren 2006 und 2009 Langstreckenraketen getestet. Nun wird befürchtet, dass Nordkorea auch diesmal einen Atomwaffentest vorbereitet. Pjöngjang ist es trotz zweier Versuche 1998 und 2009 bisher nicht gelungen, einen Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen.

Kurz vor dem umstrittenen Start der Langstreckenrakete wuchs in Ostasien die Nervosität. Mehrere Fluggesellschaften hatten am Dienstag eine Änderung ihrer Flugrouten in der Region angekündigt.

Kim Jong Il zum "Ewiger Generalsekretär" ernannt

Inmitten der Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag seines Großvaters wurde Kim Jong Un zum "Ersten Sekretär" der Arbeiterpartei ernannt - ein offenbar neuer Titel in Nordkorea. Sein verstorbener Vater Kim Jong Il erhielt den Titel "Ewiger Generalsekretär", wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Die Ernennungen erfolgten auf einem Sondertreffen der Partei.

Um auch die Kontrolle Kim Jong Uns über das Militär zu festigen, wurde einer seiner Vertrauten zum Verteidigungsminister ernannt. Die Zeitung der regierenden Arbeiterpartei, "Rodong Sinmun", berichtete, Kim Jong Gak sei nun "Minister der bewaffneten Kräfte des Volkes".

heb/dpa/Reuters/dapd/AFP

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insgesamt 13 Beiträge
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1. Ahja
Papst01 11.04.2012
Also zugegeben, ich hab habe den Artikel nur halb gelesen, da mir spätestens an der Stelle schlecht geworden ist, als geschrieben stand, dass die Koreans einen Satelliten ins All schießen wollen. Ähm kann das sein, dass sich jetzt grundsätzlich der Westen von jeder technischen Entwicklung eines nicht westlichen Landes provoziert fühlt, deren "Erfindung" bei Weiterentwicklung auch militärisch genutzt werden kann? Liebe Regierung in Berlin, wieso könnt ihr nicht einfach mal die Füße still halten? Kämpft lieber weiter um wichtige Dinge wie ACTA und Vorratsdatenspeicherung oder wird die Freiheit Deutschlands jetzt auch schon in Pjöngjang verteidigt?
2.
rainer_daeschler 11.04.2012
Den Raketenstart der Eunha 3 (Galaxie, Milchstraße) wird Kim Jong-un wohl kaum abblasen können, ohne das Gesicht zu verlieren und vor seinen eigenen Leuten wie ein Schwächling dazustehen. Er sollte nur darauf achten, dass die Rakete kein fremdes Territorium überfliegt und irgendwo mitten ins Meer plumpst.
3. da war doch mal was ??
herr_kowalski 11.04.2012
Zitat von rainer_daeschlerDen Raketenstart der Eunha 3 (Galaxie, Milchstraße) wird Kim Jong-un wohl kaum abblasen können, ohne das Gesicht zu verlieren und vor seinen eigenen Leuten wie ein Schwächling dazustehen. Er sollte nur darauf achten, dass die Rakete kein fremdes Territorium überfliegt und irgendwo mitten ins Meer plumpst.
US-amerikanische und Russische Trümmer landen ab und an mal in anderen Staaten wie z.B. Australien. Die dürfen das nämlich.
4. Das...
intenso1 11.04.2012
Zitat von sysopAFPDie Bundesregierung hat Nordkorea ausdrücklich vor dem Abschuss einer Langstreckenrakete gewarnt. Ein Start wäre eine "deutliche Provokation". Von den Warnungen lässt sich Pjöngjang allerdings nicht bremsen: Es treibt die Vorbereitungen unvermindert voran. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,826899,00.html
Das Nord-Korea das Geld auch für andere dringendere Zwecke einsetzen könnte steht außer Frage, allerdings auch bei der USA, Russland usw. Warum es aber eine Provokation sein soll erschließt mir nicht. Die friedliche Nutzung des Weltall ist doch kein Privileg der USA, Russland, Japan, Indien, Chinas, der europäischen Länder .... Das Argument der Möglichkeit der militärischen Nutzung ist auf alle technischen Dinge anwendbar und nicht nur dort. Bei einem Fehlstart besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass fremdes Territorium verletzt wird, nur kann dieses auch anderen Nationen passieren. Ein Fehlstart wird sicherlich auch Nord-Korea nicht beabsichtigen.
5. wo ist sie
martin-gott@gmx.de 11.04.2012
Zitat von sysopAFPDie Bundesregierung hat Nordkorea ausdrücklich vor dem Abschuss einer Langstreckenrakete gewarnt. Ein Start wäre eine "deutliche Provokation". Von den Warnungen lässt sich Pjöngjang allerdings nicht bremsen: Es treibt die Vorbereitungen unvermindert voran. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,826899,00.html
wo ist die Provokation ich kann sie nicht finden. Heute einen Satelliten in deen Orbit zu schicken ist doch etwas ganz normales.
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Sorgenfall Nordkorea: Pjöngjang und die Atomwaffen
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Fläche: 122.762 km²

Bevölkerung: 24,346 Mio.

Hauptstadt: Pjöngjang

Staatsoberhaupt:
Kim Il Sung (obwohl bereits 1994 verstorben);
Protokollarisches Staatsoberhaupt: Kim Yong Nam;
"Oberster Führer": Kim Jong Un

Regierungschef: Pak Pong Ju

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Nordkoreas Atomprogramm
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Nordkoreas Atomprogramm
AFP
Nordkoreas Atomprogramm sorgt seit Jahren für Spannungen. Mit Hilfe von weitreichenden Langstreckenraketen ist das kommunistische Land unter dem "lieben Führer" Kim Jong Il offenbar fähig, zumindest seine Nachbarstaaten mit Nuklearwaffen zu erreichen. Das Land behauptet, genug Plutonium für sechs Atombomben zu besitzen.

Nordkorea hatte sich zwar bei Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags 1985 verpflichtet, nukleare Anlagen nur zivil zu nutzen, im Geheimen aber waffenfähiges Uran angereichert. Als das Ende der neunziger Jahre bekannt wurde, wurde Nordkorea scharf kritisiert. Die USA stoppten die Hilfs- und Energielieferungen an das verarmte Land. Daraufhin kündigte Pjöngjang um die Jahreswende 2002/03 seine Mitgliedschaft im Atomwaffensperrvertrag und seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) . Die Uno-Inspektoren mussten das Land verlassen, alle Überwachungskameras wurden abmontiert.

Anfänge
AP
Das Atomprogramm Nordkoreas hat seinen Anfang in den sechziger Jahren, als der "große Bruder" Sowjetunion dem kommunistischen Nordkorea ein Atomforschungszentrum mit dem Forschungsreaktor Yongbyon baute, der 1965 seinen Betrieb aufnahm. Auf Druck der UdSSR verpflichtete sich Nordkorea 1985 als Mitunterzeichner des Atomwaffensperrvertrags , die Kernkraft ausschließlich zivil zu nutzen. 1992 schloss es mit Südkorea ein Abkommen, die koreanische Halbinsel frei von Atomwaffen zu halten.

Doch schon Ende der achtziger Jahre, so sind sich westliche Geheimdienste heute sicher, kam es zu geheimen Deals zwischen Pakistan und Pjöngjang. Der pakistanische Ingenieur Abdul Qadir Khan lieferte demnach wesentliche Bestandteile für den Atombombenbau, während Pjöngjang Pakistan Prototypen ihrer Mittelstreckenraketen stellte, die mit atomaren Sprengköpfen bestückbar sind. Seit dieser Zeit verfügt Nordkorea über Nukleartechnologie.

Genfer Rahmenabkommen 1994
AFP
Nach zähen Verhandlungen schloss der damalige US-Präsident Bill Clinton 1994 mit Pjöngjang das Genfer Rahmenabkommen , das den Atomkonflikt regulieren und die Gefahr einer nordkoreanischen Atombombe verhindern sollte. Darin garantierte Nordkorea die Stilllegung seines grafitmoderierten Reaktors in Yongbyon , aus dem wohl damals schon nuklearwaffenfähiges Material abgezweigt worden war. Im Gegenzug verpflichteten sich die USA zur Lieferung von Erdöl und zum Bau von zwei Leichtwasserreaktoren, womit die Energieversorgung des verarmten Nordkoreas sichergestellt werden sollte. Allerdings regelte die Vereinbarung nur die Plutoniumproduktion , jedoch nicht die Möglichkeit, aus hochangereichertem Uran Kernwaffen herzustellen.
Sechs-Parteien-Gespräche ab 2003
REUTERS
2003 begannen Verhandlungen über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms . An den Gesprächsrunden aus sechs Nationen waren neben Nordkorea China, Russland, Japan, die USA und Südkorea beteiligt. Als Gegenleistung für die nukleare Abrüstung wurde dem vollkommen verarmten Nordkorea Wirtschafts- und Energiehilfe angeboten. Die Gespräche blieben jedoch zunächst ohne Ergebnis.

Im Februar 2005 gab Kim Jong Il offiziell den Besitz von Atomwaffen "zur Selbstverteidigung" bekannt.
Zum Abschluss der vierten Sechs-Länder-Gespräche im September 2005 verpflichtete sich Pjöngjang grundsätzlich zur Aufgabe aller Atomwaffen und Nuklearprogramme, das Atomprogramm lief aber im Geheimen weiter.

2007 zeichnete sich erneut eine Einigung im Atomstreit ab: Die nordkoreanische Seite sagte zu, seine Atomanlagen stillzulegen und die ausländischen Atominspekteure wieder zuzulassen. Im Gegenzug sollte das Land wirtschaftliche, humanitäre und Energiehilfe erhalten und von der US-Liste der den Terror unterstützenden Staaten gestrichen werden. Im Juni 2008 übergab Nordkorea eine seit Monaten überfällige Liste mit Einzelheiten seines Nuklearprogramms an China und sprengte den Kühlturm der abgeschalteten Atomanlage Yongbyon.

Atombomben- und Raketentests
dpa
1998 löste das nordkoreanische Regime mit dem Test einer ballistischen Rakete vom Typ Taepodong-1 weltweit Empörung aus. Im Oktober 2006 schockierte Nordkorea die Weltöffentlichkeit mit unterirdischen Atomwaffentests. Daraufhin beschloss der Uno-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 1718 , in der der Atomtest verurteilt und Handels- und Finanzsanktionen gegen Nordkorea verhängt wurden.

Im April 2009 startete Pjöngjang eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2 mit einer Reichweite von Tausenden Kilometern. Angeblich wurde auch ein Kommunikationssatellit ins All gebracht. Als der Weltsicherheitsrat den Raketenstart verurteilte, brach Pjöngjang die Sechs-Parteien-Gespräche erneut ab und kündigte die Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Atomzentrums Yongbyon an. Am 25. Mai kam es zum zweiten unterirdischen Atombombentest. Die Sprengkraft der getesteten Atombombe wird seismologischen Messungen zufolge auf zehn bis 20 Kilotonnen geschätzt, das entspricht der Vernichtungskraft der Bombe, die 1945 Hiroshima zerstörte. Nur einen Tag später startete das Regime zwei Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von 130 Kilometern.


Interaktive Grafik
Nord- und Südkorea
Nordkorea und Kim Jong Il
REUTERS
Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn Kim Jong Il Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als "Achse des Bösen" , die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.
Die Teilung Koreas
Seit 1910 war Korea eine japanische Kolonie. Nach der Niederlage Japans 1945 rückten sowjetische Truppen im Norden und US-amerikanische Truppen im Süden des Landes vor und trafen sich am 38. Breitengrad. Die Vereinbarungen der Alliierten über die Bildung einer provisorischen Regierung und die Abhaltung freier Wahlen in ganz Korea konnten nicht verwirklicht werden, da sich die UdSSR widersetzte. Im September 1948 wurde in Nordkorea die Volksdemokratische Republik Korea ausgerufen; Südkorea (Republik Korea) gab sich im Juli 1948 eine Verfassung.
Korea-Krieg
AP
Am 25. Juni 1950 begann die militärische Auseinandersetzung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit Unterstützung der Volksrepublik China und der Republik Korea (Südkorea), die von Uno-Truppen unter Führung der USA unterstützt wurde. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Panmunjom am 27. Juli 1953, das die Teilung am 38. Breitengrad zementierte.
Südkorea
Am 15. August 1948 wurde die Republik Korea gegründet. Staatspräsident ist Lee Myung Bak , der im Dezember 2007 die Präsidentschaftswahlen gewann und seit Februar 2008 im Amt ist. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Südkorea dank seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik und der großzügigen Unterstützung Japans und der USA einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.
Militärische Stärke
Militär in Nord- und Südkorea
Nordkorea Südkorea
Truppenstärke insgesamt 1.106.000 687.000
darunter Heer 950.000 560.000
Marine 46.000 68.000
Luftwaffe 110.000 64.000
Reservisten 4.700.000 4.500.000
Kampfpanzer 3.500 2.750
Artilleriegeschütze 17.900 10.774
Boden-Boden-Raketen 64 12
einsatzbereite Kampfflugzeuge 620 490
darunter Jagdflugzeuge 388 467
Bomber 80 -
Kriegsschiffe 8 47
darunter Zerstörer - 10
Fregatten 3 9
Korvetten 5 28
taktische U-Boote 63 13
kleinere Küstenwachboote 329 76
(Quelle: International Institute for Strategic Studies (IISS, London)