Nato-Manöver Bundeswehrsoldat stirbt bei Unfall in Norwegen

Bei einer Nato-Übung in Norwegen ist ein Soldat der Bundeswehr ums Leben gekommen. Der Gebirgsjäger starb durch einen tödlichen Verkehrsunfall.

Nato-Übung in Norwegen
DPA

Nato-Übung in Norwegen


Ein deutscher Soldat ist beim Nato-Manöver "Trident Juncture" in Norwegen durch einen Verkehrsunfall getötet worden. Das berichteten die norwegische Polizei und die Bundeswehr am Samstag. Nach Polizeiangaben stand der Mann am Freitagabend auf einer Landstraße im Ort Haltdalen neben einem Militärfahrzeug, als er von einem zivilen PKW erfasst wurde.

Der Soldat der 5. Kompanie des Gebirgsjägerbatallions 232 wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb, teilte die Bundeswehr mit. Die weiteren Soldaten, die Zeugen des Unfalls wurden, werden demnach zur Zeit medizinisch betreut.

Das eigentliche Manöver wurde bereits am Mittwoch beendet. Der Verband befinde sich in der Nachbereitung der Gefechtsübung und bereite die Rückverlegung nach Deutschland vor, hieß es.

In den vergangen Wochen nahmen rund 8000 deutsche Bundeswehrsoldaten in Norwegen an der Nato-Übung "Trident Juncture" teil. Damit war Deutschland zweitgrößter Truppensteller nach den USA. Insgesamt nahmen etwa 50.000 Soldaten aus den 29 Nato-Staaten sowie den Partnerländern Finnland und Schweden teil. Ziel des Manövers war es, ein Signal der Abschreckung an Russland zu senden und für den sogenannten Bündnisfall zu trainieren.

lie/dpa



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