Schutz von OSZE-Beobachtern Bundeswehr bereitet Einsatz in der Ostukraine vor

Die Bundeswehr steht vor einem neuen Auslandseinsatz. In der Ostukraine sollen bald unbemannte Aufklärungsflugzeuge die Arbeit der OSZE-Beobachter absichern.

Bundeswehr-Soldat mit Drohne "Luna": 2,36 Meter lang, 40 Kilo schwer
DPA

Bundeswehr-Soldat mit Drohne "Luna": 2,36 Meter lang, 40 Kilo schwer


Berlin - Die Bundeswehr will Drohnen und Kampftruppen in die Ostukraine schicken. Über entsprechende Pläne unterrichtete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitagabend die Obleute des Bundestags. Die Deutschen beteiligen sich an einer Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). "Unser gemeinsames Ziel ist, dass sich die Lage in der Ostukraine stabilisiert und in einen Friedensprozess mündet", erklärte die Ministerin.

Wie viele der nur 2,36 Meter langen und 40 Kilogramm schweren Drohnen vom Typ "Luna" und wie viele Soldaten für den Einsatz in das Krisengebiet geschickt werden sollen, ist unklar. Die "Bild"-Zeitung berichtet unter Berufung auf interne Pläne des Verteidigungsministeriums, dass sich Fallschirmjäger in Seedorf bei Bremen auf ihren Einsatz vorbereiten. Insgesamt, so das Blatt, würden 200 Soldaten in der Ostukraine eingesetzt, die Zustimmung des Bundestages vorausgesetzt.

Das Auswärtige Amt unter Leitung von Frank-Walter Steinmeier (SPD) erklärte: "Es ist nichts entschieden. Vor möglichen Entscheidungen sind noch schwierige rechtliche und politische Fragen zu klären."

Laut "Bild"-Zeitung ist die geplante Operation Folge einer deutsch-französischen Erkundungsmission in der ukrainisch-russischen Grenzregion Mitte September. Dabei habe sich gezeigt, dass die Waffenruhe zwischen der Ukraine und den prorussischen Separatisten nur überwacht werden könne, wenn bewaffnete Soldaten die OSZE-Beobachter absichern. Die Zusammenarbeit gehe auf eine zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident François Hollande am Rande des NATO-Gipfels in Wales getroffene Absprache zurück.

"Der gemeinsame Bericht von Deutschland und Frankreich, wie wir die OSZE bei ihrer wichtigen Friedensmission unterstützen können, geht in diesen Tagen an die OSZE", sagte von der Leyen (CDU) dem Blatt. Erst danach würden die Details mit der OSZE besprochen.

isa/dpa

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wauz 03.10.2014
1. Der tote Hund OSZE
Die OSZE ist längst zu einer Marionette der NATO geworden. Ein solcher Bw-Einsatz IST ein Kampfeinsatz. Damit wäre ein Krieg mit Russland nur noch eine Frage eines Funkens! Wenn Dr. Merkel dem ausdücklich zustimmt, sollte sie sofort abgesetzt werden. Und sei es, dass wir "Maidan" in Berlin spielen.
paddy1976 03.10.2014
2. Was soll der scheiß????
Also wenn die Bundeswehr jetzt in die Ukraine geht dann Zahl ich keine Steuern mehr. Was soll das sind die Politiker bescheuert.? Kein "Bürger" der sogenannten BRD will das. Gehts noch ???
paula_f 03.10.2014
3. wer betrügt die Bundeswehr?
die abgebildete "Drohne" sieht aus wie ein Modellflugzeug, sollen deutsche Soldaten mit Spielzeug kämpfen. Wo fliest das Geld aus dem Wehretat hin? Es sind etwa 35 Milliarden - dafür kann man deutlich mehr Panzer und Flugzeuge erwarten. Bei der Bundeswehr sind anscheinend nur noch Einzelstücke bei Hubschraubern und Kampfflugzeugen einsatzfähig.
mebschmw 03.10.2014
4. Deutsche Truppen dort?
Ich bin eh kein Fan von Auslandseinsätzen, von Kriegseinsätzen schon gar nicht. Aber Deutsche Truppen in der Ukraine - dort, wo die Wehrmacht besonders viel Verbrechen verübt hat - das finde ich nicht gut. Schlimm genug, das Rechts-Nationalisten in Kiew mitregieren. Aber Deutsche Fallschirmjäger in der ehem. Sowjetunion? Lieber nicht!!!
warumeigentlich 03.10.2014
5. An Russlands Stelle
hätte ich Neurussland militärisch gesichert und mich nicht auf durchschaubare Spielchen des Westens eingelassen. Die Intention des Westens ist klar. Erst Syrien dann Iran und später Eurasien also Russland. Der Westen sind nicht die hier lebenden Menschen. Diese profitieren nur indirekt von der aggressiven Expansion und des Krieges um Rohrstoffe. Der Westen sind die Konzerne und vielleicht 0,1% der reichsten Bevölkerungsschicht.
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