Bush-Rede zum Terror "Die ganze Welt ist im Krieg"

Den Jahrestag des Angriffs auf den Irak hat US-Präsident Bush genutzt, um die Welt erneut auf den Kampf gegen den Terror einzuschwören. Es könne keine Neutralität geben.


Bush: "Es gibt keine neutrale Zone"
AP

Bush: "Es gibt keine neutrale Zone"

Washington - Vor den Botschaftern von 84 befreundeten Staaten sagte Bush im Ostflügel des Weißen Hauses in Washington, es sei die Pflicht eines jeden Landes den Krieg gegen Terroristen aufzunehmen und "diese Bedrohung unserer Völker" zu zerstören. Auch der deutsche Botschafter in den USA, Wolfgang Ischinger, war bei der Rede von Bush dabei.

Laut Bush belegen die Anschläge von Madrid, dass sich die Welt im Krieg befindet. In diesem Kampf Terror könne es keine neutrale Zone zwischen Zivilisation und Terror geben, kein Zugeständnis werde die Terroristen beschwichtigen können.

Mit dem terroristischen Feind könne es keinen Frieden geben. Jedes Zeichen der Schwäche, jeder Rückzug werte die terroristische Gewalt auf und lade sie dazu ein, noch mehr Gewalt gegen alle Länder zu richten, sagte Bush. Er räumte ein, dass der von den USA geführte Krieg die Alliierten gespalten habe.

Der Präsident führte weiter aus, die Differenzen zwischen den USA und befreundeten Staaten über den Irak-Krieg gehörten nun der Vergangenheit an. Es bestehe Einigkeit darüber, dass die Entmachtung des Diktators Saddam Hussein eine gute Sache gewesen sei. Er warnte vor gefährlichen Koalitionen zwischen Terror-Organisationen und Staaten mit Massenvernichtungswaffen.

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