Nach Anschlag auf "Charlie Hebdo" Muslimische Einrichtungen in Frankreich attackiert

In französischen Gemeinden sind eine Moschee und ein Gebetsraum beschossen worden. Zudem kam es in einem Kebab-Laden zu einer Explosion.

Moschee in Le Mans: Schüsse auf Gebetshaus
AFP

Moschee in Le Mans: Schüsse auf Gebetshaus


Paris - Nach dem offenbar islamistischenAnschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" in Paris wurden die beiden muslimischen Einrichtungen beschossen. Das teilten die zuständigen Staatsanwaltschaften mit. Verletzt wurde demnach niemand.

Es handelt sich um eine Moschee im nordwestfranzösischen Le Mans und einen muslimischen Gebetsraum im südfranzösischen Port-la-Nouvelle. Dieser wurde am Mittwochabend gegen 20 Uhr attackiert, das Gebet war seit etwa einer Stunde vorbei.

Nach Polizeiangaben gab es zudem am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr eine Explosion vor einem Kebab-Laden nahe einer Moschee im ostfranzösischen Villefranche-sur-Saône. Auch dort sei niemand verletzt worden.

Bei dem Angriff auf "Charlie Hebdo" in Paris waren am Mittwochvormittag zwölf Menschen getötet worden, darunter der Chefredakteur der Satirezeitung. Die Polizei leitete eine Fahndung nach drei Verdächtigen ein. Der jüngste von ihnen stellte sich am späten Mittwochabend der Polizei, die beiden mutmaßlichen Haupttäter befinden sich nach wie vor auf der Flucht.

heb/vwu/pad/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.