+++ Newsblog +++ Mutmaßliche Attentäter hatten Einreiseverbot in die USA

Ein Massenaufgebot der Polizei durchkämmt das ganze Land, um die Täter von Paris zu finden. Im Norden der Hauptstadt ist sie ihnen dicht auf den Fersen. NBC meldet, dass die mutmaßlichen Attentäter auf einer Flugverbotsliste in die USA standen.  

Von , , Veronika Wulf und




Forum - Diskussion über diesen Artikel
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Immanuel_Goldstein 08.01.2015
1.
Für mich entscheidend ist die Aussage des französischen Innenministeriums wonach die Tatverdächtigen überwacht wurden. Einen besseren Beweis, dass selbst die gezielte Überwachung gar nichts bringt und kein einziger Anschlag damit verhindert wird, kann es ja wohl kaum geben. Totalüberwachung kann also keine Lösung sein, sondern ist faktisch eher Teil des Problems. Totalüberwachung bindet Kräfte, die eher für die Aufklärung zu verwenden wären.
wernerthurner 08.01.2015
2. unpassender Vergleich
"Ein deutscher Herausgeber nennt die Tat den "11. September für die westliche Pressefreiheit"." Angesichts des bis heute nur oberflächlich untersuchten 11.Septembers 2001 ist dieser Vergleich unpassend. Klar ist, was in Paris gestern geschah.Islamische Fundamentalisten massakrierten. Der 11.September ist bis heute in vielen Bezügen (z.B. Finanzierung, Planung, Flugwege, Freifall WTC 7) nur oberflächlich bzw. völlig ungeklärt.
regiles 08.01.2015
3. Freiheit vs Sicherheit......
Wenn ich den Bosbach höre, kann ich nur hoffen, dass jetzt nicht wieder der Ruf nach mehr Sicherheit, sprich noch mehr Überwachnung, lauter wird. Bosbach verbittet sich ja schon prophylaktisch Kritik an neuen Methoden zur Gefahrenabwehr. Merke: Die Freiheit verschwindet umso schneller, je mehr Sicherheit wir haben wollen. Ohne jemals 100%ige Sicherheit jemals zu erlangen! Genau das sieht man doch auch an diesem Anschlag! Die mutmaßlichen Attentäter wurden sogar überwacht.... Was nutzt also der ganze Überwachungswahn von NSA und Co.?
Luna-lucia 08.01.2015
4. Pressefreiheit - naja
das sollte auch die Meinungsfreiheit mit einschließen! Mindestens, solange man damit niemand persönlich beleidigt, oder unwahre Geschichten erzählt ("Bild" ist da allerdings öfters anderer Meinung!) - Aber wenn wir sagen, dass wir uns heute Morgen auf unsere Jacken nachempfundene Karikatur aus der letzten Ausgabe von den ermordeten Karikaturisten auf unsere Jacken gesprüht haben, und wir alle - gem. sind meine Freundin und ich - sind "Charlie", was ist dass dann? Fällt es unter Zensur? Dürfen wir sowas entgegen der gesetzlich geschützten Meinungsfreiheit nicht offen sagen? Wo beginnt, und wo endet dann die "Meinungsfreiheit"? Politiker sagen > ja LÜGEN uns doch auch voll bewusst fast täglich an! Oder wie oft behauptet die Fr. Merkel, "nix zu wissen"??? - das ist dann oki? Wir lassen uns mal gaaaaanz sicher! nicht verbiegen! Und sagen, was uns bewegt!
Ruhri1972 08.01.2015
5.
Jochen Bittner (Die Zeit) bringt es auf den Punkt. Die Anhänger des moderaten Islam sollten alte Verkrustungen und unklare Auslegungen der Suren auf den Prüfstand stellen. Nur eine klare und eindeutige Lehre macht eindeutige Grenzziehungen möglich.
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