Militärstudie China rüstet kräftig auf

U-Boote, Zerstörer, Tarnkappenbomber: China fordert die Militärmacht USA heraus. Laut einem Bericht holt die Volksrepublik bei der Rüstung massiv auf.

  Chinesisches Kampfflugzeug J-20
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Chinesisches Kampfflugzeug J-20


China und Russland fordern zunehmend die militärische Vormachtstellung der USA und ihrer Verbündeten heraus. Das geht aus einem Bericht des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) hervor. Vor allem Peking verfolge sehr ehrgeizige Ziele, heißt es darin.

Vor dem Hintergrund der Streitigkeiten im Ost- und Südchinesischen Meer rüstet China sein Militär seit Jahren kräftig auf. Zugleich will Peking seinen Anspruch als aufsteigende Großmacht unterstreichen.

So entwickelte China das Kampfflugzeug Chengdu J-20, eine Maschine mit Tarnkappeneigenschaften. Bislang haben nur die USA solche sogenannten Stealth-Flugzeuge im Einsatz; sie können mit normalem Radar nicht aufgespürt werden. Zudem verfüge China über eine neue Luft-Luft-Rakete (PL-15), sagte IISS-Generaldirektor John Chipman in London.

Laut dem Bericht hat die Volksrepublik außerdem seit dem Jahr 2000 mehr Korvetten, Zerstörer, Fregatten und U-Boote gebaut als Japan, Südkorea und Indien zusammen. Chinas erste Militärbasis im Ausland entsteht im ostafrikanischen Dschibuti.

Das Londoner IISS ist - neben dem Stockholmer SIPRI-Institut - die weltweit führende Einrichtung bei der Beurteilung internationaler Konflikte. Die mehrere Hundert Seiten dicke Studie analysiert die militärische Stärke und Rüstungsindustrie von 171 Ländern.

kev/dpa



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