Obama-Nachfolge: Hillary Clinton stellt Verzicht auf Kandidatur klar

Hillary Clinton hat allen Spekulationen eine Absage erteilt, dass sie doch noch einmal als Präsidentschaftskandidatin antritt. Es sei Zeit, "vom Hochseil abzusteigen", kündigte die US-Außenministerin an. Doch noch zu ihren Lebzeiten müsse eine Frau als Präsidentin in Weiße Haus einziehen.

Hillary Clinton: "Vom Hochseil absteigen"Zur Großansicht
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Hillary Clinton: "Vom Hochseil absteigen"

Neu Delhi - Vor vier Jahren unterlag sie gegen Barack Obama, und einen neuen Anlauf als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten will Hillary Clinton nicht mehr nehmen. In der indischen Metropole Kalkutta wurde die 64-Jährige US-Außenministerin bei einem Besuch in einer Schule vom Publikum zur erneuten Kandidatur aufgefordert. Doch sie winkte ab: "Ich bin wirklich geehrt. Aber ich habe das Gefühl, dass es an der Zeit für mich ist, vom Hochseil herabzusteigen."

Clinton hat angekündigt, sich aus der Politik zurückzuziehen, wenn Obamas erste Amtszeit Anfang kommenden Jahres endet. Sie habe mit dem politischen Leben auf höchster Ebene abgeschlossen und freue sich auf ihr neues Privatleben. "Ich würde gerne zurück nach Indien kommen und mich umsehen, ohne dass die Straßen abgeriegelt sind."

Doch noch zu ihren Lebzeiten sollte eine Frau als Präsidentin ins Weiße Haus einziehen, hoffte sie. Damit würde die letzte unsichtbare Barriere auf der Präsidentenebene genommen. "Ich hoffe, dass es kein sehr langer Weg mehr dahin ist."

als/AFP/dpa

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  • Montag, 07.05.2012 – 13:20 Uhr
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Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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US-Wahl
In den USA liegt die exekutive Gewalt grundsätzlich beim Präsidenten, der Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person ist. Der Präsident wird alle vier Jahre neu gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ist eine indirekte Wahl: Am Wahltag, der immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November stattfindet, wählt die US-Bevölkerung in jedem Bundesstaat Wahlmänner. Diese bilden das Wahlmännergremium, das offiziell erst im Dezember den Präsidenten und seinen Vize wählt. Dabei gilt in den allermeisten Bundesstaaten das Mehrheitswahlrecht: Die Wahlmänner eines Bundesstaates stimmen alle für den Präsidentschaftskandidaten, der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat. Für den Gegner sind alle Wahlmänner verloren - egal wie knapp das Ergebnis ist ("Winner takes all"-Prinzip).





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