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Deutscher Unternehmer in Pjöngjang: "Mama hat immer Angst, dass ich verhaftet werde"

Von Sandra Schulz, Shanghai

Die Arbeitnehmer sind diszipliniert, gut ausgebildet und verschwiegen: Deshalb lässt ein deutscher Unternehmer seine Software in Pjöngjang entwickeln. Er wittert einen Aufschwung in Nordkorea - und nimmt in Kauf, dass er sich den Spielregeln der Diktatur unterwerfen muss.

Nordkorea: Unternehmer in der Fremde Fotos
AP

Jetzt sitzt er in Bissendorf! In Bissendorf, im Osnabrücker Land, und nicht in Pjöngjang, wo seine Angestellten arbeiten, seine Möbel stehen, sein Nissan parkt. Volker Eloesser ärgert sich. Er, der deutsche Unternehmer in Pjöngjang, muss das historische Ereignis vor dem Fernseher erleben, er hat noch nicht einmal Kontakt zu seinen Mitarbeitern in Nordkorea. Für die ist der Tag, an dem sie vom Tod ihres "geliebten Führers" erfahren, ein Tag voller Schmerz. Für Eloesser ist der Zeitpunkt schlechtes Timing.

In einem aber sind sie vereint, der deutsche Chef und seine nordkoreanischen Leute: Sie alle wissen nicht, wie es jetzt weitergeht.

Wird Eloesser wieder ein Visum bekommen? Ist Kim Jong Un, der "große Nachfolger", gut fürs Geschäft in Nordkorea? Volker Eloesser sieht nicht aus wie jemand, der mit dem Teufel paktiert. Er trägt eine praktische rote Outdoor-Jacke und eine Goldrandbrille. Volker Eloesser, 41 Jahre alt, ist ein großer, massiger Mann, der Vogelzwitschern liebt und gern von seiner "Mama" spricht.

Doch seit Eloesser im Jahr 2008 beschloss, von Melle nach Pjöngjang zu ziehen, schauen ihn die Menschen komisch an. Er sagt: "Mal ist man in Deutschland der Böse, mal in Nordkorea." Und er sagt: "Die Leute, mit denen ich arbeite, sind keine Teufel."

Bilder von Kim Jong Il im Goldrahmen

Die Leute, mit denen er arbeitet, nennen ihn "Mr. President". Volker Eloesser betreibt die Firma Nosotek in Pjöngjang, über 30 nordkoreanische Angestellte hat er, Programmierer, Projektleiter, Grafiker. Sie sitzen, die rote Kim-Il-Sung-Anstecknadel auf der Brust, vor ihren Bildschirmen und entwickeln Spiele für Handys, bei denen man Bauklötze verschieben, Raumschiffe an Asteroiden vorbeisteuern muss - was die Menschen im Westen so mögen.

Sie haben Informatik studiert, an der Hochschule für Eisenbahnwesen oder für Drucktechnik, und alle, schwärmt Eloesser, seien sie top ausgebildet. Oft besser als chinesische Programmierer. Bevor Eloesser 2008 die Firma Nosotek startete, hatte er sich schon in Moldau nach Computerspezialisten umgeschaut, ohne Erfolg. Nordkorea aber, wusste er, ist berühmt für seine Trickfilmproduktion, und auch die günstigen Personalkosten haben ihm gefallen. Wie hoch der Lohn in Pjöngjang ist, verrät er nicht.

Natürlich hängen in Eloessers Firma, diesem zweistöckigen grauen Plattenbau, Bilder von Kim Il Sung und Kim Jong Il im Goldrahmen, und natürlich hängen sie an einer leeren, frisch renovierten Wand. Schließlich kommen ab und zu staatliche Inspektoren zur Kontrolle. Eloesser weist seine Mitarbeiter sogar darauf hin, wenn der "große Führer" nicht ganz gerade hängt. Er sagt: "Ich bin kein Spielverderber."

Nach seiner Ankunft hat Eloesser selbst angeregt, zur Kim-Il-Sung-Statue zu gehen. Er wollte seine "Anpassungsfähigkeit aktenkundig machen". "Meine Mama", sagt Eloesser, "hat immer Angst, dass ich verhaftet werde." Er nicht. Er hält sich an die Spielregeln. Er verteilt keine Zettel, auf denen Bibeltexte abgedruckt sind, so wie jene kanadischen Lehrer. Er schwimmt nicht nachts durch den Fluss, wie jener Tourist, der aus seinem Hotel ausbüxte. Eloesser läuft noch nicht einmal mit dem Fotoapparat durch Pjöngjang, um Ärger zu vermeiden. Er singt höchstens mal "Wind of Change" in der Karaoke-Bar, den Rocksong aus der Wendezeit. Dann machen die Nordkoreaner immer ein betretenes Gesicht.

Trainingsanzüge als Bonus

Der Staat hat ihm einen "Guide" zugeteilt, als Aufpasser, und eine Übersetzerin, Diplomatenkind, in der Schweiz aufgewachsen. Sie ist eigentlich als Dolmetscherin für Frau Merkel vorgesehen, falls die mal auf Staatsbesuch nach Nordkorea kommt. Bis dahin arbeitet sie für Eloesser.

Ein bisschen widerspenstig sind sie manchmal, seine koreanischen Mitarbeiter. Wenn ihnen Eloesser, der Mann aus dem Westen, etwas zu Datenformaten erklärt, werden sie bockig. Dabei kennen sie gar kein Internet. Das ist für normale Nordkoreaner verboten. Auch wenn von ihrem "geliebten Führer" die Weisheit überliefert ist, Menschen, die nicht mit dem Computer umgehen könnten, gehörten zu den Idioten des 21. Jahrhunderts so wie Raucher und Musikbanausen.

Also nimmt Eloesser seine IT-Experten ohne Internet oft zum Arbeiten mit nach China. Auslandsreisen, Trainingsanzüge als Boni, damit versüßt er seinen Leuten Nordkorea. Als er sie fragte: Wollt ihr ein No-Name-Produkt aus dem Quelle-Katalog? Oder das von Adidas, gekauft in China?, da stimmten sie für die deutschen Sachen. Von chinesischem Zeug halten sie nicht viel, schlechte Qualität, am Ende noch gefälscht.

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insgesamt 57 Beiträge
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1. Super
leser_81 21.12.2011
Finde ich ganz klasse diese Idee ! Sozusagen eine andere Form der Entwicklungshilfe. Diese Menschen sind sauber, fleißig, wollen lernen und sind qualifiziert. Da ist es eine super Sache, dass man als deutscher Unternehmer dort investiert um das Potential dieser Menschen zu nutzen. Das ist viel sinnvoller als in irgendwelche dritte Weltländer in Afrika oder in extrem islamisch geprägte Länder wie Iran zu investierten. Hier verhindern Korruption, Religion, Traditionen und letztendlich die Mentalität der Menschen eine sinnvolle Investition.
2. Unterstützung der Diktatur
jan50 21.12.2011
Zitat von sysopDie Arbeitnehmer sind diszipliniert, gut ausgebildet und verschwiegen: Deshalb lässt ein deutscher Unternehmer seine Software in Pjöngjang entwickeln. Er wittert einen Aufschwung in Nordkorea - und nimmt in Kauf, dass er sich den Spielregeln der Diktatur unterwerfen muss. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,805044,00.html
-------------was tut man nicht für das Geld, sogar eine so schlimme, Menschenverachtende Diktatur mit moderner Software zu untersützen.
3. Der Aufschwung wird wohl weitergehen
stefan1904 21.12.2011
Jetzt wo nicht mehr ein altersschwacher, luxuxsüchtiger Despot an der Macht ist, sondern ein 28-Jähriger, der zumindest schon mal zwei Jahre in einem schweizer Internat gelebt hat, wird es in Nordkorea sicher wieder mehr voran gehen. Potential ist ja vorhanden und man will bestimmt nicht den ganzen Markt den Chinesen überlassen.
4. Wer sich mit dem Teufel einlässt, verändert nicht den Teufel
Meckermann 21.12.2011
---Zitat--- Volker Eloesser sieht nicht aus wie jemand, der mit dem Teufel paktiert ---Zitatende--- Das tun sie doch nie...
5.
vhasusu 21.12.2011
"und auch die günstigen Personalkosten haben ihm gefallen." "Bevor Eloesser 2008 die Firma "Nosotek" startete, hatte er sich schon in Moldawien nach Computerspezialisten umgeschaut, ohne Erfolg." Moderne Sklaven für seine Firma. Trauig.
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Fläche: 122.762 km²

Bevölkerung: 25,027 Mio.

Hauptstadt: Pjöngjang

Staatsoberhaupt:
Kim Il Sung (obwohl bereits 1994 verstorben);
Protokollarisches Staatsoberhaupt: Kim Yong Nam;
"Oberster Führer": Kim Jong Un

Regierungschef: Pak Pong Ju

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Nord- und Südkorea
Nordkorea und Kim Jong Il
REUTERS
Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn Kim Jong Il Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als "Achse des Bösen" , die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.
Die Teilung Koreas
Seit 1910 war Korea eine japanische Kolonie. Nach der Niederlage Japans 1945 rückten sowjetische Truppen im Norden und US-amerikanische Truppen im Süden des Landes vor und trafen sich am 38. Breitengrad. Die Vereinbarungen der Alliierten über die Bildung einer provisorischen Regierung und die Abhaltung freier Wahlen in ganz Korea konnten nicht verwirklicht werden, da sich die UdSSR widersetzte. Im September 1948 wurde in Nordkorea die Volksdemokratische Republik Korea ausgerufen; Südkorea (Republik Korea) gab sich im Juli 1948 eine Verfassung.
Korea-Krieg
AP
Am 25. Juni 1950 begann die militärische Auseinandersetzung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit Unterstützung der Volksrepublik China und der Republik Korea (Südkorea), die von Uno-Truppen unter Führung der USA unterstützt wurde. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Panmunjom am 27. Juli 1953, das die Teilung am 38. Breitengrad zementierte.
Südkorea
Am 15. August 1948 wurde die Republik Korea gegründet. Staatspräsident ist Lee Myung Bak , der im Dezember 2007 die Präsidentschaftswahlen gewann und seit Februar 2008 im Amt ist. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Südkorea dank seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik und der großzügigen Unterstützung Japans und der USA einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.
Militärische Stärke
Militär in Nord- und Südkorea
Nordkorea Südkorea
Truppenstärke insgesamt 1.106.000 687.000
darunter Heer 950.000 560.000
Marine 46.000 68.000
Luftwaffe 110.000 64.000
Reservisten 4.700.000 4.500.000
Kampfpanzer 3.500 2.750
Artilleriegeschütze 17.900 10.774
Boden-Boden-Raketen 64 12
einsatzbereite Kampfflugzeuge 620 490
darunter Jagdflugzeuge 388 467
Bomber 80 -
Kriegsschiffe 8 47
darunter Zerstörer - 10
Fregatten 3 9
Korvetten 5 28
taktische U-Boote 63 13
kleinere Küstenwachboote 329 76
(Quelle: International Institute for Strategic Studies (IISS, London)

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Chaos-Clan: Die Frauen und Kinder des Kim Jong Il
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Nordkoreas Atomprogramm
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Nordkoreas Atomprogramm
AFP
Nordkoreas Atomprogramm sorgt seit Jahren für Spannungen. Mit Hilfe von weitreichenden Langstreckenraketen ist das kommunistische Land unter dem "lieben Führer" Kim Jong Il offenbar fähig, zumindest seine Nachbarstaaten mit Nuklearwaffen zu erreichen. Das Land behauptet, genug Plutonium für sechs Atombomben zu besitzen.

Nordkorea hatte sich zwar bei Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags 1985 verpflichtet, nukleare Anlagen nur zivil zu nutzen, im Geheimen aber waffenfähiges Uran angereichert. Als das Ende der neunziger Jahre bekannt wurde, wurde Nordkorea scharf kritisiert. Die USA stoppten die Hilfs- und Energielieferungen an das verarmte Land. Daraufhin kündigte Pjöngjang um die Jahreswende 2002/03 seine Mitgliedschaft im Atomwaffensperrvertrag und seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) . Die Uno-Inspektoren mussten das Land verlassen, alle Überwachungskameras wurden abmontiert.

Anfänge
AP
Das Atomprogramm Nordkoreas hat seinen Anfang in den sechziger Jahren, als der "große Bruder" Sowjetunion dem kommunistischen Nordkorea ein Atomforschungszentrum mit dem Forschungsreaktor Yongbyon baute, der 1965 seinen Betrieb aufnahm. Auf Druck der UdSSR verpflichtete sich Nordkorea 1985 als Mitunterzeichner des Atomwaffensperrvertrags , die Kernkraft ausschließlich zivil zu nutzen. 1992 schloss es mit Südkorea ein Abkommen, die koreanische Halbinsel frei von Atomwaffen zu halten.

Doch schon Ende der achtziger Jahre, so sind sich westliche Geheimdienste heute sicher, kam es zu geheimen Deals zwischen Pakistan und Pjöngjang. Der pakistanische Ingenieur Abdul Qadir Khan lieferte demnach wesentliche Bestandteile für den Atombombenbau, während Pjöngjang Pakistan Prototypen ihrer Mittelstreckenraketen stellte, die mit atomaren Sprengköpfen bestückbar sind. Seit dieser Zeit verfügt Nordkorea über Nukleartechnologie.

Genfer Rahmenabkommen 1994
AFP
Nach zähen Verhandlungen schloss der damalige US-Präsident Bill Clinton 1994 mit Pjöngjang das Genfer Rahmenabkommen , das den Atomkonflikt regulieren und die Gefahr einer nordkoreanischen Atombombe verhindern sollte. Darin garantierte Nordkorea die Stilllegung seines grafitmoderierten Reaktors in Yongbyon , aus dem wohl damals schon nuklearwaffenfähiges Material abgezweigt worden war. Im Gegenzug verpflichteten sich die USA zur Lieferung von Erdöl und zum Bau von zwei Leichtwasserreaktoren, womit die Energieversorgung des verarmten Nordkoreas sichergestellt werden sollte. Allerdings regelte die Vereinbarung nur die Plutoniumproduktion , jedoch nicht die Möglichkeit, aus hochangereichertem Uran Kernwaffen herzustellen.
Sechs-Parteien-Gespräche ab 2003
REUTERS
2003 begannen Verhandlungen über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms . An den Gesprächsrunden aus sechs Nationen waren neben Nordkorea China, Russland, Japan, die USA und Südkorea beteiligt. Als Gegenleistung für die nukleare Abrüstung wurde dem vollkommen verarmten Nordkorea Wirtschafts- und Energiehilfe angeboten. Die Gespräche blieben jedoch zunächst ohne Ergebnis.

Im Februar 2005 gab Kim Jong Il offiziell den Besitz von Atomwaffen "zur Selbstverteidigung" bekannt.
Zum Abschluss der vierten Sechs-Länder-Gespräche im September 2005 verpflichtete sich Pjöngjang grundsätzlich zur Aufgabe aller Atomwaffen und Nuklearprogramme, das Atomprogramm lief aber im Geheimen weiter.

2007 zeichnete sich erneut eine Einigung im Atomstreit ab: Die nordkoreanische Seite sagte zu, seine Atomanlagen stillzulegen und die ausländischen Atominspekteure wieder zuzulassen. Im Gegenzug sollte das Land wirtschaftliche, humanitäre und Energiehilfe erhalten und von der US-Liste der den Terror unterstützenden Staaten gestrichen werden. Im Juni 2008 übergab Nordkorea eine seit Monaten überfällige Liste mit Einzelheiten seines Nuklearprogramms an China und sprengte den Kühlturm der abgeschalteten Atomanlage Yongbyon.

Atombomben- und Raketentests
dpa
1998 löste das nordkoreanische Regime mit dem Test einer ballistischen Rakete vom Typ Taepodong-1 weltweit Empörung aus. Im Oktober 2006 schockierte Nordkorea die Weltöffentlichkeit mit unterirdischen Atomwaffentests. Daraufhin beschloss der Uno-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 1718 , in der der Atomtest verurteilt und Handels- und Finanzsanktionen gegen Nordkorea verhängt wurden.

Im April 2009 startete Pjöngjang eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2 mit einer Reichweite von Tausenden Kilometern. Angeblich wurde auch ein Kommunikationssatellit ins All gebracht. Als der Weltsicherheitsrat den Raketenstart verurteilte, brach Pjöngjang die Sechs-Parteien-Gespräche erneut ab und kündigte die Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Atomzentrums Yongbyon an. Am 25. Mai kam es zum zweiten unterirdischen Atombombentest. Die Sprengkraft der getesteten Atombombe wird seismologischen Messungen zufolge auf zehn bis 20 Kilotonnen geschätzt, das entspricht der Vernichtungskraft der Bombe, die 1945 Hiroshima zerstörte. Nur einen Tag später startete das Regime zwei Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von 130 Kilometern.


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