Berlin - Deutschland beendet die klassische Entwicklungszusammenarbeit mit der Türkei. Das Bundesentwicklungsministerium und das türkische Schatzamt trafen eine gemeinsame Entscheidung über die noch zur Verfügung stehenden Restmittel der finanziellen Zusammenarbeit in Höhe von gut 92,5 Millionen Euro: Sie werden für in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien eingesetzt, wie das Ministerium in Berlin mitteilte.
Das Haus von Minister Dirk Niebel (FDP) begründete die Entscheidung mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Türkei. Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz erklärte: "Mit der Türkei ist - nach China - ein weiteres ehemaliges Partnerland aufgrund erfolgreicher dynamischer Entwicklung aus der klassischen deutschen bilateralen Entwicklungskooperation ausgeschieden." Die Türkei war mehr als 50 Jahre lang Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
anr/dpa/dapd
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