Medizinische Versorgung Deutschland stockt Hilfe für Palästinenser auf

Die Waffen schweigen, der Wiederaufbau beginnt. Um die medizinische Versorgung im Gaza-Streifen zu verbessern, hat die Bundesregierung den Palästinensern 1,5 Millionen Euro zugesagt.

Krankenhaus in Gaza-Stadt: Aufbauhilfe aus Deutschland
AP

Krankenhaus in Gaza-Stadt: Aufbauhilfe aus Deutschland


Berlin - Die Bundesregierung hat den Palästinensern 1,5 Millionen Euro zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im Gaza-Streifen zugesagt. "Damit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, für die Menschen im Gaza-Streifen eine echte Lebensperspektive zu entwickeln, die ein friedliches Miteinander erst möglich macht", teilte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag in Berlin mit. Westerwelle begrüßte, dass die am Vortag verkündete Waffenruhe zwischen der Hamas und der israelischen Armee über Nacht gehalten hat.

Ein erster Schritt sei getan, weitere müssten folgen, damit ein dauerhafter Waffenstillstand erreicht werden könne, erklärte Westerwelle. Insgesamt hat die Bundesregierung 2012 laut Angaben des Ministeriums 7,3 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für die Menschen im Gaza-Streifen zur Verfügung gestellt.

Unterdessen hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für Ägypten verschärft. Das Ministerium rät Ägypten-Urlaubern davon ab, auf der Sinai-Halbinsel in Gegenden außerhalb der Touristenorte zu reisen. Der Grund seien der Konflikt zwischen dem benachbarten Israel und militanten Palästinensern im Gaza-Streifen sowie das erhöhte Entführungsrisiko auf dem Sinai, erklärt das Amt in seinen Sicherheitshinweisen. Ausgenommen von dem Gefahrenhinweis seien die Touristenorte zwischen Scharm al-Scheich an der Südspitze und Nuweiba an der Ostküste der Halbinsel.

Allerdings sollten Urlauber auch in diesem Küstenstreifen bestimmte Situationen vermeiden: Die Behörde rät von nächtlichen Autofahrten zum Beispiel zum Flughafen in Scharm al-Scheich ab. In der Zeit des Freitagsgebets sollten Urlauber sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernhalten

phw/dapd/dpa

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insgesamt 12 Beiträge
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darthmax 22.11.2012
1. Humanitäre Hilfe
Hört sich schön an, aber, das von der Hamas gesparte Geld können die dann in Raketen und Munition investieren. Womit wir dann einen Beitrag zumn Weltfrieden lieferten.
nickleby 22.11.2012
2. Medizinische Hilgfe für gaza
Man fragt sich , warum Deutschland helfen soll, wenn die Araber in Gaza Raketen auf das friedliche israel schießen und dann als Antwort bombardiert werden. Es gibt viele reiche arabische Staaten, die hier Samariterdienste leisten könnten. Wir haben in unserem eigenen Haus soviel zu tun, dass jeder Euro hier in Deutschland benötigt wird.
panzerknacker51, 22.11.2012
3. Toller Kreislauf
Zitat von sysopAPDie Waffen schweigen, der Wiederaufbau beginnt. Um die medizinische Versorgung im Gaza-Streifen zu verbessern, hat die Bundesregierung den Palästinensern 1,5 Millionen Euro zugesagt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/deutschland-unterstuetzt-palaestinenser-in-gaza-mit-1-5-millionen-euro-a-868683.html
Das erinnert mich irgendwie an den von der EU finanzierten Flugplatz, der hinterher von der israelischen Armee zerbombt wurde. Jetzt geht's andersherum: erst werden Menschen verletzt und danach kommt Deutschland mit medizinischer Hilfe. Die "Ärzte ohne Grenzen" stehen bestimmt auch schon bereit, was ich natürlich begrüße. Trotzdem - irgendwie eine verrückte Welt ...
deilon 22.11.2012
4. optional
Ich wuerde das Geld nicht der Hama geben, sondern wuerde medizinische Hilfe geben. Nur dann kann man sicher sein, dass die Hilfe auch ankommt. denn mit dem Geld kann man ja auch neue raketen kaufen, war der hamas viel wichtiger ist als das wohl ihere bevoelkerung !
Aguilar 22.11.2012
5. optional
Sonst eher ein Gegner von hohen Verwaltungsaufwand bei Spenden hoffe ich, daß es sich zum Einen um Sachspenden handelt und zum Anderen um kontrollierte Vergabe an die wirklich Bedürftigen. Ansonsten kann man gleich Waffen an die Hamas liefern und gebündeltes Bares an einzelne Hamas-Angehörige!
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