Baschar al-Assad: Rebellen werden "nicht erfolgreich sein"

Der syrische Diktator zeigt sich selbstbewusst: Die Rebellen werden den Kampf nicht gewinnen, sagte Assad einem ägyptischen Magazin. Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es.

Der Diktator Baschar al-Assad: "Die Tür für einen Dialog steht offen" Zur Großansicht
DPA

Der Diktator Baschar al-Assad: "Die Tür für einen Dialog steht offen"

Damaskus - Die Rebellen werden im Kampf gegen seine Regierung "nicht erfolgreich sein", sagte der syrische Diktator Baschar al-Assad dem ägyptischen Magazin Al-Ahram Al-Araby. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. "Die Tür für einen Dialog steht offen", hieß es weiter.

Die bewaffneten Truppen führten einen terroristischen Kampf gegen den Staat und seien in der Bevölkerung unbeliebt, zitiert die Zeitschrift den Diktator aus Damaskus. Ein politischer Wechsel könne nicht durch ausländische Intervention erreicht werden, sagte er.

Unterdessen gehen die Kämpfe weiter. Am Donnerstag wurden bei einem einzigen Luftangriff auf eine Tankstelle im Norden des Landes mindestens 54 Menschen getötet und ebenso viele verletzt. In Damaskus nahmen Soldaten nach Angaben Aufständischer mehr als hundert Menschen bei einer Großrazzia in einem Bezirk fest, der als Hochburg der Rebellen gilt.

lei/Reuters

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 10 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Von den Aktivisten sind eh nicht mehr viele über
radeberger78 21.09.2012
Zitat von sysopDer syrische Diktator zeigt sich selbstbewusst: Die Rebellen werden den Kampf nicht gewinnen, sagte Assad einem ägyptischen Magazin. Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es. Diktator Assad: Rebellen werden "nicht erfolgreich sein" - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,857085,00.html)
und mittlerweile hat sich rum gesprochen das es da Verluste gibt, viele Freiwillige werden da nicht mehr anheuern.
2. Da gibt es aber nichts zu besprechen
homerlein 21.09.2012
Zitat von sysop... Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es....
Ah, jetzt will er sprechen... Worüber denn? Assad soll seine Sachen packen und verschwinden. Dann werden sie ihm wenigstens nicht wie Gaddafi killen. Oder wie es schön heißt: Es gibt eine Zeit zum reden und eine Zeit zum handeln.
3. völlig richtig
sysiphus-neu 21.09.2012
Assad hat völlig Recht. Die Söldner und FSA-Kämpfer werden diesen Krieg nicht gewinnen können. Assad stürzt nur, wenn es eine NATO-Invasion gibt - aber danach sieht es nicht aus. Sogar die von Islamisten schlecht regierte Türkei ist inzwischen auffällig zurückhaltend geworden, seit die PKK den Türken die gleiche bittere Medizin verabreicht, die die FSA mit türkischer Hilfe in Syrien verbreitet. Die einzigen die vom Blutvergießen in Syrien immer noch profitieren, sind die feudalen Diktaturen am Golf mit ihren Hasspredigern. Für den Westen wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die von der Leine gelassenen Hunde zurück zu pfeifen und eine ernsthafte Verhandlungslösung anzusteuern.
4. absolut richtig
ziegenzuechter 21.09.2012
Zitat von sysiphus-neuAssad hat völlig Recht. Die Söldner und FSA-Kämpfer werden diesen Krieg nicht gewinnen können. Assad stürzt nur, wenn es eine NATO-Invasion gibt - aber danach sieht es nicht aus. Sogar die von Islamisten schlecht regierte Türkei ist inzwischen auffällig zurückhaltend geworden, seit die PKK den Türken die gleiche bittere Medizin verabreicht, die die FSA mit türkischer Hilfe in Syrien verbreitet. Die einzigen die vom Blutvergießen in Syrien immer noch profitieren, sind die feudalen Diktaturen am Golf mit ihren Hasspredigern. Für den Westen wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die von der Leine gelassenen Hunde zurück zu pfeifen und eine ernsthafte Verhandlungslösung anzusteuern.
sehe ich genauso. es war von anfang an ein wahnsinniges unternehmen zu glauben, man koennte mit ein paar soeldnern 5 uebergelaufenen generaelen und ein paar millioenchen assad stuerzen. laecherlich. assad sitzt fest im sattel und das ist auch gut so. lieber assad als noch eine islamistische regierung.
5. Assad ist das kleinere Übel!
niktim 21.09.2012
Zitat von sysopDer syrische Diktator zeigt sich selbstbewusst: Die Rebellen werden den Kampf nicht gewinnen, sagte Assad einem ägyptischen Magazin. Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es. Diktator Assad: Rebellen werden "nicht erfolgreich sein" - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,857085,00.html)
Assad hat schon immer Verhandlungen angeboten. Auch die russischen Forderun waren Verhandlungen. Nur so ist das Problem zu lösen. Aber die Terroristen wollten noch nie verhandeln, denn dann würden sie immer die Verlierer sein. Das wissen sie! Nun beginnt der Westen doch etwas kritischer über die Vorgänge in den arabischen Staaten nachzudenken. Vielleicht merkt man, das man Terroristen züchtet, die jederzeit bereit sind, die Waffen auch gegen den Westen einzusetzen. Es ist zu hoffen, das auch im Westen die Vernunft durchsetzt! Assad ist das kleinere Übel!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Ausland
RSS
alles zum Thema Bürgerkrieg in Syrien
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 10 Kommentare
  • Zur Startseite

Fotostrecke
Bilder des Krieges: Blutiger Alltag in Syrien
Karte

Bevölkerung: 22,505 Mio.

Hauptstadt: Damaskus

Staatsoberhaupt:
Baschar al-Assad

Regierungschef: Wail al-Halki

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Lexikon | Syrien-Reiseseite

Fotostrecke
Aufstand gegen Assad: Syriens grausamer Städtekrieg