US-Präsident Trump bedauert Ernennung von Sessions als Justizminister

US-Justizminister Sessions ist schon vor Monaten bei Donald Trump in Ungnade gefallen. Der Grund: Sein Verhalten in der Russlandaffäre. Nun hat der US-Präsident dessen Amtsernennung öffentlich bereut.

Donald Trump
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Donald Trump ist berühmt für seinen rüden Umgang mit Mitarbeitern. Nun hat der US-Präsident in einem ungewöhnlichen Schritt die Ernennung von Justizminister Jeff Sessions bereut - öffentlich.

Auf die Einlassung des republikanischen Kongressabgeordneten Trey Gowdy, Trump hätte auch einen anderen guten Juristen für das Amt auswählen können, schrieb Trump via Twitter: "Ich wünschte, ich hätte es getan."

Sessions kam kurz nach dem Start in seinem Amt unter Beschuss, weil er sich noch vor seiner Regierungszeit mit einem Vertreter Russlands getroffen und dies nicht öffentlich gemacht hatte.

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Russlandaffäre: Ein Treffen hier, eine Lüge da

Daraufhin zog er sich wegen möglicher Befangenheit aus der Zuständigkeit für die Russland-Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller zurück und überließ das Thema seinem Stellvertreter Rod Rosenstein.

Trump ist seit langer Zeit unzufrieden mit der Haltung Rosensteins in der Angelegenheit. Die Mueller-Untersuchung bezeichnete er wiederholt als Hexenjagd.

dop/dpa



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