Russlandaffäre US-Demokraten bezweifeln FBI-Spion in Trump-Team

Die Untersuchung findet auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump statt: Wurde sein Wahlkampf 2016 vom FBI unterwandert? Laut führenden Demokraten gibt es dafür keine Belege.

Donald Trump
AP

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Die US-Demokraten sehen keinen Beweis für eine mögliche Verwicklung der Bundespolizei FBI in den Wahlkampf von Donald Trump. Es sei bei den Besprechungen kein Beleg gefunden worden, um die Anschuldigung zu stützen, dass das FBI oder ein anderer Geheimdienst einen Spion in Trumps Team eingeschleust habe.

Das teilten der ranghöchste Demokrat im Senat, Chuck Schumer, die Chefin der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi und der führende Demokrat im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses, Adam Schiff, gemeinsam mit.

Das US-Justizministerium prüft auf Verlangen Trumps, ob sein Wahlkampf 2016 unter der Obama-Regierung vom Justizministerium oder dem FBI unterwandert oder beobachtet wurde (Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen des Falls). Trump stört sich seit Langem daran, dass der Sonderermittler Robert Mueller zu klären versucht, ob die Wahl 2016 durch Russland beeinflusst wurde.

Mueller untersucht auch, ob Trumps Team mit Vertretern der russischen Regierung zusammenarbeitete. Russland und Trump haben dies stets von sich gewiesen.

cte/Reuters



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Bueckstueck 25.05.2018
1. Nicht das ist die Meldung wert
Denn das war schon vorher klar. DIE Meldung ist, dass trumps persönlicher Anwalt Emmet Flood und sein Staabschef Kelly um diese Farce von einem Meeting und somit potenziell Beweismittel herumgeschlichen sind (es gibt Fotos) obwohl trumps Sprecherin HuckaSanders das geleugnet hat.
franz.v.trotta 25.05.2018
2.
Trumps Team ist offenbar von allen möglichen "Spionen" unterwandert. Er kann ja keinen Satz sprechen, der nicht am nächsten Tag in der Washington Post und/oder der New York Times steht. - Mit der Untersuchung ist im vorliegenden Fall das US-Justizministerium beauftragt; warum preschen die Demokraten vor, bevor diese Untersuchung überhaupt begonnen hat?
CancunMM 25.05.2018
3.
Zitat von franz.v.trottaTrumps Team ist offenbar von allen möglichen "Spionen" unterwandert. Er kann ja keinen Satz sprechen, der nicht am nächsten Tag in der Washington Post und/oder der New York Times steht. - Mit der Untersuchung ist im vorliegenden Fall das US-Justizministerium beauftragt; warum preschen die Demokraten vor, bevor diese Untersuchung überhaupt begonnen hat?
Sie meinen das jetzt nicht im ernst, oder ? Wer posaunt denn am meisten heraus ? Er selbst. Und Trump hat nun mal die Angewohnheit um sich herum Leute zu scharren, die selbst nicht gerade moralisch integer sind. Was will man da erwarten ? da braucht es keinen Spion, sondern man muss warten bis jemand dieser Leute sich beleidigt oder zurückgesetzt fühlt. Und zu den Demokraten... Kennen Sie das Wort Meinungsäußerung ? Das war eine. Kann man einfach so sagen.
Atheist_Crusader 25.05.2018
4.
Zitat von CancunMMSie meinen das jetzt nicht im ernst, oder ? Wer posaunt denn am meisten heraus ? Er selbst. Und Trump hat nun mal die Angewohnheit um sich herum Leute zu scharren, die selbst nicht gerade moralisch integer sind. Was will man da erwarten ? da braucht es keinen Spion, sondern man muss warten bis jemand dieser Leute sich beleidigt oder zurückgesetzt fühlt. Und zu den Demokraten... Kennen Sie das Wort Meinungsäußerung ? Das war eine. Kann man einfach so sagen.
Ich denke auf gegenseitiges Ausbooten seiner Mitarbeiter ist nur ein Teil der Leaks zurückzuführen. Ein Teil der Angestellten (speziell niederen bis mittleren Ranges) hat wohl keine Lust ihren Job aufzugeben (für den sie sicher hart gearbeitet haben), aber wollen trotzdem nicht ihre gesamte Integrität aufgeben indem sie vor dieser widerlich korrupten, verlogenen und selbstverliebten Regierung buckeln und einfach nur tun was man ihnen sagt. Da könnte das Leaken peinlicher Details dann als ihre ganz persönliche Form des Widerstandes gesehen werden. Á la "Ich brauche meinen Job also kann ich nicht einfach kündigen, aber ich will wenigstens dass die Bürger wissen was hier für Stümper und Psychopathen am Werk sind.".
wiseguyno1 25.05.2018
5. Was für "Spione"?
Zitat von franz.v.trottaTrumps Team ist offenbar von allen möglichen "Spionen" unterwandert. Er kann ja keinen Satz sprechen, der nicht am nächsten Tag in der Washington Post und/oder der New York Times steht. - Mit der Untersuchung ist im vorliegenden Fall das US-Justizministerium beauftragt; warum preschen die Demokraten vor, bevor diese Untersuchung überhaupt begonnen hat?
Es gibt nur einen "Spion" und den füttert Trump täglich selbst ... nennt sich 'Twitter'. ;-)
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