Verhaftet in Nordkorea Trump deutet Freilassung von drei inhaftierten US-Bürgern an

Pjöngjang sendete jüngst deutliche Entspannungssignale in Richtung Washington. Davon könnten möglicherweise auch drei US-Bürger profitieren. Nordkorea hatte sie zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

Donald Trump
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Im Fall von drei in Nordkorea zu langjährigen Haftstrafen verurteilten US-Bürgern könnte sich eine Wende abzeichnen. US-Präsident Donald Trump kündigte auf Twitter neue Entwicklungen an. "Die vergangene Regierung hat sich lange um die Freilassung der drei Geiseln aus einem nordkoreanischen Arbeitslager bemüht, aber vergeblich. Bleiben Sie dran!", schrieb Trump.

Medienberichten zufolge gab es bei den Bemühungen der USA um eine Freilassung von Kim Hak Song, Kim Sang Duk und Kim Dong Chul zuletzt Fortschritte. Die drei Männer hielten sich derzeit in einem Hotel am Stadtrand von Pjöngjang auf, sagte zudem ein südkoreanischer Aktivist mit guten Kontakten in den Norden der Nachrichtenagentur AFP. Sie seien getrennt, dürften jedoch nach draußen, würden medizinisch und mit "gutem Essen" versorgt. Auch in Diplomatenkreise war allgemein von einer Verlegung die Rede.

Zwei der drei US-Bürger wurden nach Trumps Amtsantritt 2017 inhaftiert. Kim Dong Chul, ein in Südkorea geborener US-Geistlicher, war 2015 in Nordkorea unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet worden. Er wurde zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt. Kim Hak Song und Kim Sang Duk arbeiteten beide an der von evangelikalen Christen gegründeten Pjöngjang-Universität für Wissenschaft und Technologie. Ihnen werden "feindliche Akte" vorgeworfen.

Nachdem sich der Atomkonflikt zwischen den USA und Nordkorea im vergangenen Jahr zugespitzt hatte, kam im Februar diplomatische Bewegung in den Konflikt. Trump selbst will sich persönlich mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen.

mho/AFP



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