Streit mit US-Präsident Trump FBI-Vize McCabe tritt zurück

Eigentlich sollte er sein Amt erst in einigen Wochen aufgeben. Doch nach andauernder Kritik von US-Präsident Donald Trump zieht sich der stellvertretende FBI-Chef Andrew McCabe vorzeitig zurück.

FBI-Vize Andrew McCabe
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FBI-Vize Andrew McCabe


FBI-Vizechef Andrew McCabe, der seit Langem in der Schusslinie von US-Präsident Donald Trump stand, gibt auf. Sein Rücktritt werde sofort wirksam, berichteten der US-Sender NBC und die Nachrichtenagentur AP.

Über den Schritt war bereits seit Längerem spekuliert worden. McCabes abrupter Rückzug kam dennoch überraschend. Eigentlich sollte er erst im März in den Ruhestand versetzt werden.

Trump hatte McCabe nach seinem Amtsantritt immer wieder attackiert. Als stellvertretender FBI-Direktor war dieser mit der Aufsicht über die Ermittlungen in der E-Mail-Affäre um Trumps Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf Hillary Clinton betraut. Die Ermittlungen hatten aber zu keiner Strafverfolgung geführt.

Der 49-Jährige war auch stark in die noch laufenden Untersuchungen in der Russlandaffäre involviert, bei denen es um eine mögliche Zusammenarbeit des Trump-Wahlkampflagers mit Russland zur Beeinflussung der Wahl 2016 geht.

cte/Reuters/AP



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