US-Senator "Trump hat nicht 'Drecksloch' gesagt"

Hat Donald Trump Staaten in Afrika als "Drecksloch"-Länder bezeichnet? Nein, behauptet ein republikanischer Senator, der bei dem fraglichen Gespräch dabei war. Vor wenigen Tagen hörte sich das noch anders an.

Donald Trump
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US-Präsident Donald Trump hat in der Diskussion um seine angebliche "Drecksloch"-Äußerung Rückendeckung erhalten. Der republikanische Senator David Perdue aus dem Bundesstaat Georgia, der an dem fraglichen Gespräch am vergangenen Donnerstag teilgenommen hatte, erklärte in der ABC-Sendung "This Week": "Ich sage Ihnen, dieses Wort ist nicht gefallen."

Auch Trump selbst hatte auf Twitter mitgeteilt, er habe die ihm unterstellte Wortwahl nicht getroffen, wenngleich er in der Debatte um die Migration "harte" Worte gewählt habe.

Der demokratische Senator Dick Durbin (Illinois) hatte zuvor einen Bericht der "Washington Post" bestätigt, wonach Trump sehr wohl Länder in Afrika und Lateinamerika als "Shithole"-Countries bezeichnet habe. Trumps mutmaßliche Wortwahl hatte international Empörung ausgelöst.

Der republikanische Senator Perdue war bereits vor Tagen auf die Angelegenheit angesprochen worden. Da erklärte er noch, er könne sich nicht an den exakten Wortlaut erinnern. Erst jetzt, am Sonntag, sagte er, er sei sich sicher: der fragliche Begriff sei nicht gefallen.

wal/dpa



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