Weißes Haus Heimat­schutz­berater des US-Präsidenten wirft hin

Der nächste Abgang im Weißen Haus: Heimatschutzberater Tom Bossert tritt zurück - einen Tag nach dem Amtsantritt von Trumps neuem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton.

Tom Bossert
REUTERS

Tom Bossert


Der Heimatschutzberater von US-Präsident Donald Trump, Tom Bossert, hat seinen Rücktritt erklärt. Er habe dabei geholfen, Terrorgefahren von den Vereinigten Staaten abzuwenden, die Cyber-Sicherheit zu stärken und einer beispiellosen Serie von Naturkatastrophen zu begegnen, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses.

Der Sender CNN und die "Washington Post" berichteten, Bossert sei von seinem Posten zurückgetreten. In anderen Medienberichten hieß es hingegen, dass Bossert seinen Posten auf Verlangen des neuen Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton niedergelegt habe.

Die Ankündigung erfolgte einen Tag nach dessen Amtsantritt. Bolton ist als Hardliner bekannt. Er wird mithin als "neokonservativer Kampfhund" bezeichnet, heißt die US-Invasion im Irak bis heute gut - und wirbt seit Langem für ein militärisches Vorgehen gegen Iran und Nordkorea.

Seit Trumps Amtsantritt im Januar 2016 hat es im Team des US-Präsidenten zahlreiche Rücktritte gegeben, darunter von Pressesprechern und Beratern.

Fotostrecke

20  Bilder
Prominente Abgänge der Trump-Regierung: Und raus bist du

Bossert wurde im Weißen Haus dem Umfeld von Trumps Stabschef John Kelly zugeordnet, dessen Einfluss auf den Präsidenten als geschwächt gilt. Der Ex-Heimatschutzberater trat auf Pressekonferenzen oft ruhig und bedacht auf. Er stand im vergangenen Herbst im Fokus, als mehrere Hurrikane die USA trafen.

dop/Reuters/AFP/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.