Ex-Playmate berichtet "Trump versuchte, mich zu bezahlen"

Vor mehr als einem Jahrzehnt will das frühere Playboy-Model Karen McDougal ein Verhältnis mit Donald Trump gehabt haben. In einem Interview verriet sie nun Details - und entschuldigt sich bei Melania Trump.

Karen McDougal
imago/ Rideaux-PicturePerfect

Karen McDougal


Playboy-Model Karen McDougal hat in einem Interview mit dem Sender CNN Einzelheiten über ihre angebliche Affäre mit Donald Trump verraten - und setzt den US-Präsidenten damit weiter unter Druck. "Nachdem wir miteinander intim gewesen waren, versuchte er, mich zu bezahlen, und ich wusste wirklich nicht, wie ich das verstehen sollte", sagte sie in dem Gespräch.

Auf die Frage, ob Trump versucht habe, ihr Geld zu geben, antwortete die 46-Jährige: "Das machte er." Sie wisse nicht, wie sie ihren Gesichtsausdruck von damals beschreiben solle. "Er muss so traurig gewesen sein."

Nach Trumps Geldangebot habe sie ihm gesagt: "So bin ich nicht. Ich bin nicht diese Sorte von Mädchen." Es habe sie verletzt, dass er sie so betrachtet habe. Bei Trumps Frau Melania entschuldigte McDougal sich: "Es tut mir leid. Ich würde nicht wollen, dass mir so etwas angetan wird." In der Zeit der angeblichen Affäre hatten Trump und Melania geheiratet. Das Weiße Haus hatte mitgeteilt, dass Trump diese Affäre bestreite.

McDougal behauptet, mit Trump vor mehr als einem Jahrzehnt eine Affäre gehabt zu haben. Sie hatte am Dienstag eine Klage gegen die Boulevardzeitschrift "National Enquirer" eingereicht, weil sie über die Affäre mit Trump berichten will. Der Illustrierten habe sie - gegen Geld - ihre Geschichte erzählt, diese habe die Zeitschrift aber nie veröffentlicht. Stattdessen hindere sie die Zeitschrift mit Verweis auf die geleistete Zahlung nur daran, mit anderen Medien darüber zu sprechen.

Trump hat auch mit den "Geständnissen" anderer Frauen seine Probleme: So zieht der Skandal um eine Affäre mit der Pornodarstellerin Stephanie Clifford ("Stormy Daniels") weiter Kreise. Auch drei weitere Frauen haben von vergangenen Affären mit Trump oder sexueller Belästigung berichtet und führen deswegen einen Rechtsstreit gegen ihn.

mho/dpa



insgesamt 18 Beiträge
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k.Lauer 23.03.2018
1. das muß wohl wahre Liebe sein
warum wohl tat sie es, wenn nicht des Geldes wegen, mit einem verheirateten Mann? Collecting celebrities? Erhöhung des Selbstwertgefühls (ich, den auch!) oder reiner Biologismus der Begattung durch den stärksten Rudelhirsch? Tröstlich von ihr zu wissen, sie sei keine von diesen Mädchen. Versteh einer die Frauen! Komisch, dass so etwas mir nie passiert ist.
bauigel 23.03.2018
2. Wie bitte?
Sie schläft vor 10 Jahren mit einem verheirateten knapp 60-jährigen und sagt anschließend, dass sie es nicht für Geld gemacht habe? Wofür denn sonst? Etwa aus Liebe? Ich kann DT nicht leiden. Aber diese Dame ist einfach nur widerlich.
hevopi 23.03.2018
3. Wenn es nur einen Funken Anstand gäbe,
würde man solche Behauptungen nicht veröffentlichen. Auch bei Angeklagten heißt doch die Grundregel: Ohne Beweis keine Schuldzuweisung.
pizzerino 23.03.2018
4. ach Kinders.....
Von Trump existieren frauenverachtende Tondokumente, aber anstelle ihn zu schlachten wird auf Klatschspaltenniveau über einen stinknormalen Seitensprung berichtet.
sok1950 23.03.2018
5. seit ich einen Jaguar fahre
lächeln mich - Ende 50 - plötzlich viele junge Damen an. Aber das liegt bestimmt nicht an dem Auto sondern an meiner Ausstrahlung und Lebenserfahrung. Und ob ich nun 500/600 Euro für einen netten Abend in teuren Einrichtungen mit anschließenden Schäferstündchen ausgebe oder direkt der Dame - persönlich sehe ich darin keinen Unterschied.
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