Air Force One Trump will Flugzeug-Kühlschränke für 24 Millionen Dollar

Die neuen Kühlschränke in der Air Force One sollen bis zu 3000 Mahlzeiten über drei Wochen lang kühlen können. US-Präsident Trump hat die Gerätschaften für sein Präsidentenflugzeug laut einem Zeitungsbericht bei Boeing in Auftrag gegeben.

Donald Trump in der Air Force One
AFP

Donald Trump in der Air Force One


Für Essen gibt man gern Geld aus. Für Kühlschränke gibt man weniger gern Geld aus. Donald Trump scheint generell gern Geld auszugeben. Auch für Kühlschränke. Die Air Force One soll nun nämlich mit neuen Kühlsystemen ausgestattet werden - und die sind nicht ganz billig.

Zwei Kühlsysteme kosten 24 Millionen US-Dollar, wie der "Guardian" berichtet. Demnach hat Trumps Regierung einen entsprechenden Auftrag an den Air-Force-One-Produzenten Boeing vergeben, der sich aber nicht zu dem Deal äußern will.

Die Kühlsysteme müssen bis zu 3000 Mahlzeiten kühlen oder gefrieren können. Diese sollen ausreichen, um den Präsidenten und seine Vertrauten drei Wochen lang zu versorgen.

Mit 24 Millionen Dollar könnten laut "Guardian" auch acht Wochenend-Besuche von Donald Trump in seinem Luxusdomizil Mar-a-Lago finanziert werden. Man könnte damit auch zwei Monate lang die Sicherheit des Trump Towers in New York gewährleisten, wo der Präsident allerdings gar nicht mehr wohnt.

Der Auftrag mutet seltsam an, hatte Donald Trump doch kurz nach seiner Wahl ins Amt Boeing damit gedroht, den Auftrag für den Bau der Air Force One zu stornieren - wegen zu hoher Kosten. Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte Trump damals versprochen, "es für weniger zu schaffen".

kha



insgesamt 59 Beiträge
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sir wilfried 27.01.2018
1. Unwiderstehlich
Es muß einen unwiderstehlichen Reiz auslösen, anderer Leute Geld ausgeben zu können. Anders sind die vielen Exzesse der Politiker rund um den Erdball nicht zu erklären.
sushidad 27.01.2018
2. Eon Kühlschrank wird ihm doch wohl reichen...
... da kann er sich dann reinsetzen und so viel Mist erzählen wie er will... MAKE AMERICA COOL AGAIN!
Bueckstueck 27.01.2018
3. Trump ist ein simples Puzzle
Und dies ist nur ein weiteres Teil das sich leicht einfügen lässt. Glücklicherweise steigt die Wahrscheinlichkeit scheinbar täglich, dass sein politisches Ende naht bevor die Amtszeit um ist.
schmuellöffelholz 27.01.2018
4. Nachtigall,
ick hör' Dir trapsen - angesichts solcher Meldungen sollten nicht nur Putin, Kim und die Iraner aufhorchen. Warum wohl möchte der Trump mit seinem größten Atomknopf an Bord der Air Force One für mehrere Wochen gekühlten Champagner haben? Ich mache mir langsam echte Sorgen um diesen Zündler ...
mavmike 27.01.2018
5. Pfffffff....
mich wundert bei DT nix mehr. Ach ja, das Geld dafür kommt ja auch aus der EU, sollen wir doch in den USA investieren, bittet der Onkel Donald.
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