US-Wahlkampf Umfrage sieht Trump vor Clinton

Die Parteitagsquerelen haben Donald Trump offenbar nicht geschadet. Laut einer CNN-Umfrage verliert er zwar bei gebildeten Weißen an Unterstützung, doch insgesamt zieht er an Konkurrentin Clinton vorbei.

Donald Trump
AP

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Der Krönungsparteitag der Republikaner hat sich für Präsidentschaftsbewerber Donald Trump trotz einiger Patzer ausgezahlt: Laut einer aktuellen CNN-Umfrage liegt der Immobilienunternehmer jetzt mit drei Prozentpunkten vor der demokratischen Bewerberin Hillary Clinton.

Laut CNN hat es nach einer Partei-Convention - dem Parteitag, der den offiziellen Kandidaten eines Lagers im Wahljahr festlegt - seit dem Jahr 2000 keinen solch großen messbaren Sprung gegeben. Trump verbesserte sich im Vergleich zu den Werten vor dem Parteitag um sechs Prozentpunkte.

Vor allem bei weißen Amerikanern ohne Hochschulabschluss legte Trump nach der Convention von Cleveland deutlich zu. Bei Weißen mit mindestens einem Bachelorabschluss verlor er durch die Convention jedoch. Jetzt liegt Trump bei dieser Wählergruppe im Vergleich zu der Demokratin Clinton zurück. Im direkten Vergleich sprachen sich in der CNN-Umfrage 48 Prozent der Befragten für Trump, 45 für Clinton aus.

Umfragen werden in den USA während des gesamten Präsidentschaftswahlkampfs von diversen Sendern und Instituten erstellt. SPIEGEL ONLINE zeigt in seinem Tool (siehe unten) die Zahlen von Realclearpolitics.com. Die Mitarbeiter der Webseite berechnen einen Mittelwert aus den bedeutendsten Umfragen und bilden ihn grafisch ab. Auch Fox News, CBS News sowie die "Washington Post" kooperieren mit der unabhängigen Webseite, die Nachrichten von unterschiedlichen Medien übernimmt.

Wer liegt in der Gunst der amerikanischen Bürger vorn? Wählen Sie hier zwischen den Umfragen zu den Bewerbern:

cht

insgesamt 237 Beiträge
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artifex-2 25.07.2016
1. Und
das ist gut so !
axlwolf 25.07.2016
2. Go donnie go!
.. unabhängig von der fragwürdigen Stichhaltigkeit dieser Unfragen sowieso, kann man nur feststellen, dass Donnie's, in den linken Leitmedien nieder-hem8e RNC-Rede dann wohl doch nicht das angebliche Desaster war! Wieviel Prozentpunkte wohl Ivanca zu veranken sind ... Donnie sollte sie schon jetzt mehr einbinden, umso mehr kann sie ihn dann in 8 Jahren beerben! ;)
bepekiel 25.07.2016
3. und wo
sind die Stimmen der Schwarzen und Latinos, oder wählen die nicht?
bimmer2016 25.07.2016
4. Trump hat beste Fernsehsendung aller Zeiten gemacht
Die Amis kennen Trump halt von seiner genialen Reality-Serie von vor 10 jahren (The Apprentice). Sowas schafft einfach Vertrauen und Glaubwürdigkeit - da kann Frau Clinton noch so sehr Politikerfahrung haben; wer mit dem System hadert wählt den unberechenbaren. Und so schlecht wird das auch nicht, da Trump gerade Putin das Fürchten lehren könnte. Jeder neue Präsident wird zunächst gefeiert - und dann sind die Leute doch irgendwann enttäuscht (konnte man bei Obama sehen, weil es genauso bei Bush war).
Uban 25.07.2016
5. In diesen Zeiten ...
... ist ein President Trump nicht einmal das Schlimmste was der Welt passieren kann... BTW bin ich überzeugt dass er Hillary schlagen wird.
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